Neuer Platz für Aufschwung

Heek "Heek ist die einzige Gemeinde, die in NRW einen Gewerbepark an der Autobahn 31 realisieren konnte!" Das stellte Bürgermeister Dr. Kai Zwicker gestern Nachmittag fest. Der Anlass für die stolze Standortbestimmung: die Erweiterung des Industrie- und Gewerbegebietes Heek West, Teil II.

24.01.2008, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Unternehmern, die sich bereits in dem Gewerbegebiet zwischen A 31 und B 70 angesiedelt haben, und Mitarbeitern der bauausführenden Firmen gab Zwicker gestern symbolisch das Startsignal für die Besiedlung des nun baureifen Gewerbegebietes Heek-West II. Der Festakt fand in den Räumen der 2007 von Gronau übergesiedelten Firma international book-service (ibs) statt.

Zwicker rechnete zusammen: Auf fünf Millionen Euro beliefen sich die Gesamtinvestitionen für Heek-West, davon allein zwei Millionen Euro für die Erweiterung.

Die Ausgaben hätten sich gelohnt: "Im ersten Teil des Gewerbeparks konnten bis heute nahezu alle Grundstücke veräußert werden", so Zwicker. Zuletzt habe die Umwandlung der ursprünglich für einen Autohof vorgesehenen Fläche "etwas Luft geschaffen" - aber auch nur kurz. Denn inzwischen sei die Fläche größtenteils an heimische und auswärtige Unternehmen veräußert worden.

Die Erweiterung von Heek-West, deren Planung die Gemeinde "in weiser Voraussicht und Kenntnis der langen Genehmigungsverfahren" schon früh in Angriff genommen habe, komme also gerade rechtzeitig. Trotz der rundum feierlichen Stimmung senkte Zwicker einmal seine Stimme: "Auch in Heek hat es in der letzten Jahren einige Unternehmensinsolvenzen gegeben", erinnerte er an Steuerausfälle, brachliegende Flächen und zum Teil auch Altlasten. Ihre Zahl sei aber im Vergleich zu anderen Kommunen eher gering.

Eine Zahl, die den Festgästen viel besser gefiel: die Arbeitslosenquote von drei Prozent - "faktisch Vollbeschäftigung", so Zwicker. sy-

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