Pastoralassistentin verabschiedet sich beim Neujahrsempfang

Pfarrgemeinde Heilig Kreuz

Neuer Pastoralplan, Umbauten an der Kirche in Heek und Renovierung in Ahle: Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Pfarrgemeinde Heilig Kreuz Heek - und das neue Jahr begann direkt mit der Bekanntgabe des Abschieds von Pastoralassistentin Stefanie Eißing im Sommer.

HEEK

von von Helmut Schwietering

, 04.01.2016, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach der gesungenen Vesper war die Gemeinde am Sonntag zum Neujahrsempfang ins Kreuzzentrum eingeladen, wo Uwe Bröcker vom Pfarreirat die Gäste und vor allem das Seelsorgeteam sowie die Sternsinger aus Nienborg begrüßte.

Bröcker und Marion Große-Vestert fassten im Rückblick die wichtigsten Punkte - unterstützt durch eine von Gaby Wolters erstellte Präsentation - zusammen. Sie kamen dabei besonders auf den Pastoralplan zu sprechen, der bei der künftigen Ausrichtung der Pfarrgemeinde als Grundlage dienen soll.

Pfarrer äußert Bedenken

Renate Rengers, Heinz-Jürgen Gausling, Theo Nacke und Marion Große-Vestert vom Kirchenvorstand nutzten die Gelegenheit, sich und ihre Aufgaben im Kirchenvorstand vorzustellen. Auch Pfarrer Josef Leyer meldete sich zu Wort. Er hatte schon im Vorfeld seine Sorge über die sinkende Zahl der Kirchenbesucher geäußert: "Verlässt man sich auf Statistiken, dann geht in zehn Jahren kaum noch jemand zur Kirche, und das gibt Anlass zur Sorge."

Dass ausgerechnet an diesem Abend auch noch offiziell der im Sommer anstehende Abschied von Pastoralassistentin Stefanie Eißing bekannt gegeben wurde, machte die Aussichten nicht besser. Es wurde laut Pfarrer Leyer alles versucht, Stefanie Eißing zu halten, doch die Verantwortlichen rücken nach seiner Aussage nicht von der Entscheidung ab, sie künftig nach ihrer Ausbildung in Schöppingen einzusetzen. Vor allem für die Jugendarbeit sei es schade, wenn gerade gewachsene Strukturen und sehr erfolgreiche Arbeit wieder zerstört würden.

Umbau erforderlich

Leyer informierte auch über weitere erforderliche Umbaumaßnahmen: "Es ist für Rollstuhlfahrer immer noch ein Problem, die Kirche zu erreichen", sagte der Pfarrer. "Mit dem behindertengerechten Aufgang ist es nicht getan - wir müssen auch den Eingangsbereich entsprechend gestalten."

Nach dem offiziellen Teil gab es noch reichlich Gelegenheit zum Austausch, der von einigen intensiv genutzt wurde.

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