Pedalritter der Politik

Heek Bis zuletzt stand der Bulli samt Fahrer bereit - eine Vorsichtsmaßnahme, die dem unbeständigen Wetter geschuldet war. Doch es blieb nicht nur trocken, kurz vor dem Start der Fahrradtour kam sogar die Sonne zwischen den dunkel drohenden Wolken hervor.

03.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das war auch gut so - denn per Pedale ließ sich die Gemeinde doch viel besser unter die Lupe nehmen: Landrat Gerd Wiesmann hatte sich angekündigt, um sich bei einer Radtour durch Heek und Nienborg von Bürgermeister Dr. Kai Zwicker über Entwicklungen vor und im Ort zu informieren.

Schon vorab erläuterte Zwicker seinem Gast die Route der nachmittäglichen Tour - und damit zugleich grob über die wichtigsten Themen auf dem kommunalen Tableau. Dann schwangen sie sich auf die Räder - dem Landrat und seinem Pressesprecher Karlheinz Gördes hatte die Gemeinde eigens «gute LAGA-Fietsen» besorgt, unterstrich Hauptamtsleiter Jürgen Lammers, der ebenso mitradelte wie die beiden stellvertretenden Bürgermeister Bärbel Pieper und Hermann Mers.

Vom Rathaus aus machte sich der Tross auf den Weg zum «Gabelpunkt», wo Zwicker darüber informierte, dass gerade eine Arbeitsgruppe über der Einzelhandelsansiedlung brütet. Weiter ging es zum Bereich Up'n Hoff im Dorf, für den derzeit ein Architekten-Wettbewerb läuft - voraussichtlich bis Anfang September.

Durch den Stiegenpark und über den Ahauser Damm radelte die Gruppe weiter zum Gewerbegebiet Heek-West. Lange haben die Planungen dafür gedauert, ließ Zwicker den Landrat wissen, und mittlerweile sei der erste Teil des Gewerbegebiet fast vollständig an Interessenten vergeben. Dass es derzeit erweitert wird, daran ließen die beiden großen Bagger keinen Zweifel, die dort Erde schaufelten.

Quer durchs Gewerbegebiet und entlang der B 70 machte sich die Gruppe um Gerd Wiesmann auf zum Jugendhaus «ZaK», wo ein längerer Stopp eingelegt wurde. Nicht nur, um sich über das Jugendhaus zu informieren und sich die Räumlichkeiten anzusehen. Die kurze Rast nutzten die Radler auch, um einen Teil der insgesamt «guten Ausstattung» (so Kai Zwicker) auszuprobieren - für ein kurzes Intermezzo am Kickertisch.

Das «ZaK» kannte der Landrat bisher «nur aus der Kreisvorlage» - als über die Zuschüsse zum Bau des Hauses vom Kreis Borken entschieden wurde. Im Anschluss führte der Weg weiter gen Nienborg. mfk

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