Projektgruppe folgt der Empfehlung des Architekten

Mensa-Neubau

HEEK Soll sich die Fassade des Neubaus für die Kreuzschule farblich an den bestehenden Schulkörper anpassen oder von ihm absetzen? Eine Geschmacksfrage, die der Architekt Eckard Scholz klar beantwortet hat: Er empfiehlt den bewussten Akzent – die Wahl eines dunkleren Klinkersteins. Seine Empfehlung ist bei der Projektgruppe aus Vertretern von Rat, Verwaltung und Schule auf Zustimmung gestoßen.

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 05.03.2010, 17:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Von dieser Stelle aus werden die Kreuzschüler künftig auf die neue Mensa blicken können.

Von dieser Stelle aus werden die Kreuzschüler künftig auf die neue Mensa blicken können.

Die Erweiterung der Schule, die durch den zusätzlichen Realschulzweig mehr Platz für Klassen- und Kursräume benötigt, ist ein Abstimmungsprozess, wie der Bauamtleiter berichtet. Von vorne herein habe deshalb festgestanden: Der Entwurf des Sendener Architektenwettbewerbs, der in dem von der Gemeinde ausgeschriebenen Architektenwettbewerb das Rennen gemacht hatte, werde nicht „eins zu eins“ umgesetzt. Sondern er diente als Grundlage für die weitere Beratung. Die geht jetzt in die letzte Runde: In den nächsten Tagen trifft sich die Projektgruppe zum dritten Mal, um über die Umsetzung des größten Bauvorhabens des Jahres zu beraten. Und wieder wird es um Details gehen, wie sich nicht nur Pennekamp, sondern auch Sonja Hesselmann, die zuständige Mitarbeiterin des Architekturbüros, schon jetzt sicher sind.

„Wir sprechen etwa über die Art der Garderoben oder des Sonnenschutzes“, sagt die Architektin. Sie weiß: Kleine Fehler in der Planung und Ausstattung, die jetzt gemacht würden, könnten den Schulalltag über Jahre stören, darum gelte es, sie von vorne herein zu bermeiden: „Und da wissen die Lehrer und der Hausmeister einfach besser Bescheid.“ „ Anders war es bei der Wahl des Materials für die Fassade – eine Geschmacks- und keine Sachfrage. „Wir haben einen bräunlich-rötlichen Klinker empfohlen“, so Hesselmann. Das Fensterband werde – wie auch beim Altbau – farblich abgesetzt.

Dafür soll aber – anders als an dem bestehenden Gebäude – keine weißen Kunststoffelemente Verwendung finden, sondern ein noch dunklerer Stein. Für die Ausschreibung wird die Verwaltung die Preise von verschiedenen Klinkern abfragen. Welcher zum Zuge kommt, entscheidet der Rat.

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