Rathaus, Kreuzschule und Kläranlage geeignet

Fotovoltaikanlagen

Unter allen relevanten Gesichtspunkten hat das beauftragte Büro Tuttahs & Meyer aus Bochum die öffentlichen Gebäude der Gemeinde auf ihre Tauglichkeit für Fotovoltaikanlagen untersucht. Im Hauptausschuss sprachen Jörg Alda und Manja Steinke jetzt drei Empfehlungen aus: das Rathaus, die Kreuzschule und die Kläranlage seien am ehesten dafür geeignet.

HEEK

von Von Manfred Elfering

, 06.09.2012, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Rathaus in Heek.

Das Rathaus in Heek.

Die Vertreter des Büros betonten immer wieder, dass sie bei ihren Berechnungen jeweils von konservativen Annahmen ausgegangen seien, um auf der sicheren Seite zu bleiben. Daher schwankten die zu erwartenden Erlöse etwa bei einer vollfinanzierten Anlage auf dem Rathausdach nach 20 Jahren zwischen 2600 und 58 800 Euro. Ein Verlust von 19 100 Euro stand im angenommenen „Worst-Case“-Szenario zu Buche. Grundsätzlich stimmten beide Fraktionen – die SPD hatte das Thema seinerzeit per Antrag angestoßen – zu, Fotovoltaik für die drei Gebäude ins Auge zu fassen – Gesamtkosten: rund 300 000 Euro. „Wir sollten jetzt die nächsten Schritte beschließen und ausschreiben“, drängte Reinhard Brunsch (SPD) auf eine schnelle Entscheidung. Andreas Helmich (CDU) wollte die Studie zuvor aber noch näher betrachten und offene Fragen in der Fraktion bis zur Ratssitzung klären – nicht zuletzt die der Organisationsform für die Trägerschaft.

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