Schön und nützlich: Nienborger Damm soll zur Obst-Allee werden

Obstbäume

Der so genannte Damm zwischen Nienborg und Epe könnte zu einer Allee werden. So zumindest der Plan der beiden Heimatvereine. Grünes Licht gab es bereits. Aber klar ist dennoch nicht alles.

Heek

von Bernd Schäfer

, 02.03.2020, 12:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kirschbaumblüten in voller Pracht - ob diese Obstsorte entlang des Dammes gepflanzt wird, steht noch nicht fest.

Kirschbaumblüten in voller Pracht - ob diese Obstsorte entlang des Dammes gepflanzt wird, steht noch nicht fest. Ebenso wenig, an welchen Stellen genau Bäume gepflanzt werden können. © dpa

Die von Radfahrern gern genutzte Nebenstrecke, die auf Eper Gebiet Nienborger Damm und auf Nienborger Gebiet Eper Damm heißt, soll zu einer Allee werden. Falls nicht eine Glasfaserleitung einen Strich durch die Rechnung macht.

Wie im Dezember schon der Heimatverein Epe bei der Stadt Gronau hat nun auch der Heimatverein Nienborg in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen, Umwelt und Denkmalpflege einen Antrag gestellt, längs des Wirtschaftswegs durch die Wext Obstbäume zu pflanzen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Damit sollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: „Zur ökologischen Optimierung und zur Freude der Nutzer“, heißt es in dem Antrag. Schließlich habe eine Obstallee gleich mehrere Nutzen: „Mit der Obstblüte im Frühjahr, als Schattenspender im Sommer und als Ernteangebot im Herbst“, beschreiben die beiden Heimatvereine die Möglichkeiten.

Und nennen eine weitere: „Auch sollen Meisen- und Fledermauskästen an wirksamen Stellen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners angebracht werden.“

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Für die Umsetzung des Gemeinschaftsprojekts sollen die Gronauer und die Heeker Verwaltung prüfen, ob Fördermittel für die Anschaffung der Bäume beantragt werden können, die dann von den jeweiligen Bauhöfen gepflanzt werden sollen. Für das Anbringen der Nistkästen stellen sich die beiden Heimatvereine zur Verfügung.

Glasfaserleitung Gronau-Heek könnte im Weg sein

Der Gronauer Umweltausschuss hat der Idee bereits im vergangenen Dezember grünes Licht gegeben. Der zuständige Ausschuss der Gemeinde Heek am Mittwochabend prinzipiell auch. Einziges Problem könnten Leitungen werden, die entlang des Wirtschaftswegs verlaufen. „Die Glasfaserleitung Gronau-Heek verläuft in dem Bereich“, weiß Bauamtsleiter Herbert Gausling.

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Deshalb werde es wohl Bereiche geben, wo eine Anpflanzung möglich ist – aber auch solche, wo Baumwurzeln Schäden verursachen könnten. So schnell wie möglich will er sich mit den Betreibern auseinandersetzen, wo genau die Leitungen verlaufen. „Kurzfristig wird‘s aber knapp“, rechnet er nicht mehr damit, dass der Weg noch in diesem Frühjahr zur Obst-Allee werden kann. Spätestens zum nächsten Pflanztermin im Herbst sollen aber alle Fragen geklärt sein.

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