Schübe der Kreativität

Heek Sehr viel Regen und wenig Sonne ließen zwar die Farben langsamer trocknen und reduzierten den Gang mit der Staffelei in die Natur, die Schaffensfreude der Teilnehmenden konnte dies jedoch überhaupt nicht mindern.

31.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zwölf Teilnehmer aus Schöppingen, Gronau, Lüneburg, Bremen und Berlin genossen während der traditionellen Sommerakademie der Volkshochschule die besondere Atmosphäre auf der Keppelborg in Nienborg. Auch der Künstler Walter vom Hove aus Berlin als bewährter Akademieleiter war für viele der Teilnehmer längst keine unbekannte Größe mehr.

Kommunikation und Hilfsbereitschaft kennzeichneten den kreativen Austausch, der viele zu eigener Höchstleistung anspornte. Mit einem Rundgang für Besucher endete die Akademie am Samstagnachmittag. Auch dabei erwies sich Walter vom Hove in der Auswertung und im Gespräch mit den Hobbykünstlern als Sprachrohr der Kreativitätsschübe, die viele Teilnehmer in diesen Tagen erfasst hatten.

Anne Evertmann aus Gronau war zum ersten Mal dabei. Sie hat alles vergessen, was sie vorher gemacht hat. Ähnlich ging es Andrea Thesing aus Schöppingen. Evertmann brachte eine Postkartensammlung mit, Thesing kam mit einer Sammlung von Vorbildern. Beides haben sie durch neue Anregungen des Kursleiters ganz schnell beiseite gelegt.

Riesige Formate

Noch nie habe sie frei gezeichnet, und noch nie habe sie in so großen Formaten gemalt, gestand Thesing begeistert dem Publikum: "Ich werde jetzt versuchen, meine Fabeltiere zu finden." Mit drei weiteren Mitgliedern des offenen Frauen-Mal-Treffs in Schöppingen nahm sie an der Sommerakademie teil.

Astrid Horjen-Schray aus Lüneburg, ihr Mann Wilhelm Schray, Peter Granseuer aus Bremen und Christel Rosery aus Berlin gehören schon seit Jahren zum festen Kreis der Akademie.

Horjen-Schray nutzte die Anregung eines Regentages, als vom Hove die Malerrunde mit Lyonel Feininger konfrontierte. Die Schlossfalle einer alten Tür auf der Keppelborg war für sie Ausgangspunkt einer Zeichnung, die von Feininger inspiriert ist.

Lob für Kursleiter

Während Granseuer für seine Präsentation durch den Kursleiter gelobt wurde, lobte Horjen-Schray stellvertretend für alle Walter vom Hove: "Wir durften das bleiben, was wir waren." Ein Kompliment, das bestimmt noch bei der Sommerakademie im nächsten Jahr nachhallt, vielleicht dann ohne Regen und mit viel Sonne. emk

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