Für alle Heeker Schulen zusammen gibt es über 60.000 Euro Landesförderung um Lernrückstände der Schülerinnen und Schüler aufzuarbeiten. Der größte Teil davon geht an die Kreuzschule. © Till Goerke
63.717 Euro Fördergelder

Schüler sollen pandemiebedingte Lernrückstände aufholen

Genau 63.717 Euro vom Land erhält die Gemeinde Heek speziell für Maßnahmen, um durch die Corona-Pandemie entstandenen Lernrückstände bei den Schülern auszugleichen.

Das Land NRW fördert Maßnahmen mit insgesamt 63.717 Euro, um Lernrückstände der Schülerinnen und Schüler an den drei Heeker Schulen aufzuholen, die als Folge Corona-Pandemie entstanden sind.

Abhängig von den jeweiligen Schülerzahlen stehen für die Kreuzschule 38.573 Euro, für die Alexander-Hegius-Schule 16.286 Euro und für die Bischof-Martin-Schule 8.858 Euro zur Verfügung. Derzeit arbeiten die Schulen Konzepte für die Umsetzung aus. Dies erfuhren die Mitglieder des Ausschusses für Bildung und Soziales während der jüngsten Sitzung am Mittwoch.

Förderung in Deutsch und Mathematik

An der Kreuzschule finden bereits erste Förderkurse in den Herbstferien statt. So gibt es einen Kurs „Fit in Deutsch“ für Kinder mit Migrationshintergrund und eine Extraförderung in Deutsch und Mathematik für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6.

Außerdem soll es dienstagnachmittags eine Förderung in Mathematik, Deutsch und Englisch für die Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie 7 und 8 geben. Die Förderung beschränkt sich aber nicht nur auf das Aufholen von Unterrichtsstoff.

Da auch die Gemeinschaft während der Coronazeit zu kurz gekommen sei, würden auch Klassenfahrten, Ausflüge und ähnliche Aktivitäten zur Stärkung des Miteinanders gefördert, erklärte Fachbereichsleiter Jürgen Lammers auf Nachfrage. Außerdem enthalte das Paket Bildungsgutscheine.

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