Im Workshop mit Skateparkplaner Ingo Naschold (l.), dem Zak-Leiter-Duo Vera Eßeling (r.) und Fabian Walke (M.) und den Kids kamen viele Ideen für eine Anlage zusammen. © Till Goerke
Jugendhaus

Skateanlage am Zak: Viele Ideen für den Traum – Knackpunkt Kosten?

Vieles ist am und im Jugendhaus Zak für die Heeker Kinder und Jugendlichen möglich. Nur so eine „richtige“ Skateanlage fehlt noch. Doch der Traum lebt und wurde jüngst ein Stückchen konkreter.

Vieles ist schon am und im Jugendhaus Zak möglich. Von Sport über Gaming bis hin zu Gesellschaftsspielen und jeder Menge Ferienspaß. Nur das Skaten kommt noch etwas zu kurz. Finden zumindest die Kinder und Jugendlichen.

Darum kam der Traum einer richtigen Skateanlage auf. Es gibt viele Ideen, und ein Konzept ist in greifbarer Reichweite. Nur: Wie steht es um die Finanzierung?

Profi erstellt das Konzept

Ein erster Schritt in Richtung des großen Traums wurde kürzlich im Jugendhaus bei einem Workshop mit Skateparkplaner Ingo Naschold gemacht. Zahlreiche Anlagen hat der Profi mit seiner Firma schon realisiert.

Im Workshop ging es darum, mit den Heeker Kindern und Jugendlichen Ideen für ein Konzept zu sammeln. Eines, das die Gemeinde bezahlen wird.

Ideen für Konzept gesammelt

Naschold wählte dabei die spielerische Variante, fragte Wünsche ab und ging immer wieder auf die Kinder ein. Nach etwa einer Stunde war das Flipchart mit etlichen Wünschen voll. Quintessenz: Alles soll sehr sprunglastig ausgelegt sein, aber mit einem Schwierigkeitsgrad, der nicht zu anspruchsvoll ist.

All das wird der Profi jetzt in ein Konzept für das Zak fließen lassen. Die erste Hürde wäre genommen. Doch ein großes Fragezeichen bleibt. Die Finanzierung. Und so blieb Zak-Leiter Fabian Walke auf die Frage eines Jungen, wann denn die Anlage gebaut werde, nur eine Antwort: „Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht mal, ob wir sie überhaupt bauen können.“

Auf dieser Fläche könnte die Skateanlage entstehen. Durch die Lichtanlage könnten die Kids diese auch noch nach Einbruch der Dunkelheit nutzen.
Auf dieser Fläche könnte die Skateanlage entstehen. Durch die Lichtanlage könnten die Kids diese auch noch nach Einbruch der Dunkelheit nutzen. © Zak © Zak

Denn klar ist, dass so eine Anlage nicht günstig werden wird. „Für 20.000 Euro bekommt man das jedenfalls nicht“, umschreibt es Naschold im Gespräch mit der Redaktion nach dem Workshop.

Genügend Ideen für ein Konzept kamen beim Workshop schon mal zusammen. Offen ist noch die Frage einer möglichen Finanzierung.
Genügend Ideen für ein Konzept kamen beim Workshop schon mal zusammen. Offen ist noch die Frage einer möglichen Finanzierung. © Till Goerke © Till Goerke

Für Fabian Walke und Vera Eßeling heißt es, sobald das Konzept samt Kostenplan vorliegt, auf Fördermittelakquise zu gehen. Denkbar wäre zum Beispiel eine Leader-Förderung – initiiert über die Gemeinde. Welche weiteren Möglichkeiten es geben könnte, muss jetzt geklärt werden.

Lokaler Bezug in der Anlage?

Um die Chancen für eine Förderung zu erhöhen und zugleich eine lokale Identifikation zu schaffen, gibt es auch die Überlegung, spezifische Dinge aus der Dinkelgemeinde in die Formen des Skateparks einfließen zu lassen. Auch über entsprechende Graffiti wurde bereits gesprochen.

Davon ab würde die neue Lichtanlage, die per Druckschalter funktioniert, auf dem Außenareal auch für einen möglichen Skatepark von Nutzen sein. Denn dieser soll auf dem Asphaltfeld entstehen, das komplett ausleuchtbar ist. So wäre eine Nutzung auch nach Einbruch der Dunkelheit möglich.

Und der weitere Zeitplan? „Ganz, ganz schwierig“, so Fabian Walke. Noch gebe es zu viele Fragezeichen, um konkret werden zu können. Und natürlich jede Menge Arbeit, um den Traum der Kinder und Jugendlichen am Leben zu halten.

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