Starkregenereignisse können jeden treffen. In Heek bereitet man sich darauf vor. © DPA
Meinung

Starkregen-Gefahrenkarte: Jetzt müssen die Heeker anpacken

Starkregenereignisse können jederzeit auftreten. Und Schwupps ist der Keller voll Wasser. Deshalb müssen jetzt alle Heeker das Potenzial der Gefahrenkarten nutzen, findet unser Autor.

Natürlich kann man die Feuerwehr rufen, wenn (mal wieder) der Keller mit Wasser vollläuft, weil ein (Stark-) Regen über Heek wütet. Die Profis bringen das dann schon wieder in Ordnung. Doch sich drauf zu verlassen, kann nicht der richtige Weg sein.

Aber nicht, weil die Einsatzkräfte nicht gut arbeiten würden. Nein. Ganz im Gegenteil! Es geht um Entlastung. Erst recht, weil Verwaltung und Lokalpolitik in Heek vorbildliche Arbeit geleistet haben. Sie haben drei Starkregen-Gefahrenkarten erstellen lassen. Servicestücke für alle Heeker.

Karten studieren

So etwas können bisher nur wenige Kommunen vorweisen. Hut ab, dass Heek da eine Vorreiterrolle einnimmt. Wichtig ist jetzt aber, dass diese Vorarbeit der Verantwortlichen durch die Heeker Bevölkerung „veredelt“ wird.

Sprich: Aufraffen, die Karten studieren – sobald sie online sind – und umgehend am eigenen Haus nachbessern, wenn man registriert, dass es in einem kritischen Bereich liegt und es noch Spielraum in Sachen Sicherheit gibt.

Kein Stöhnen

Und nein, jetzt bitte nicht stöhnen, dass das alles Arbeit ist und auch noch Geld kostet. Das trifft beides zu. Unbestritten. Doch man muss die Sache anders sehen.

Die Karten sind eine große Chance. Eine große Chance, Schäden zu minimieren. Eine Chance, die so manch anderer in der (jüngeren) Vergangenheit gerne gehabt hätte. Ganz sicher.

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