Weihnachtsmarkt im Pastors Busch muss sich Corona-Pandemie beugen

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Die Entscheidung ist gefallen. Der Weihnachtsmarkt im Pastors Busch wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Dabei suchten die Verantwortlichen noch nach Alternativen.

Heek

, 06.11.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Glühwein, Holzarbeiten, Stockbrot und eine gemütliche Atmosphäre mit vielen Lichtern, wenn die Sonne untergegangen ist. Das ist der Heeker Weihnachtsmarkt im Pastors Busch am 1. Advent samt Vorabend. Die ideale Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Eine, die es in diesem Jahr allerdings nicht geben wird. Corona ließ den Verantwortlichen keine Wahl. Der Markt muss ausfallen. Dabei wurde bis zuletzt nach Alternativen gesucht.

„Uns blieb keine Wahl. Wir mussten den Weihnachtsmarkt leider absagen“, stellt die Vorsitzende des Gewerbeverein Heek-Nienborg, Susanne Tombrink, im Gespräch mit der Redaktion direkt zu Beginn klar. Als Ausrichter des Marktes hätte der Gewerbeverein ein umfassendes Hygienekonzept entwickeln und umsetzen müssen.

Das Areal ist zu beengt

Etwas, das mit Blick auf die in die Höhe schnellenden Infektionszahlen, die jüngst verschärfte Corona-Schutzverordnung und die Gegebenheiten im Pastors Busch am Ende einfach unmöglich war. Der Platz in dem kleinen Wäldchen ist schlicht zu beengt. Erst recht, wenn die Hütten aufgebaut und die Tische aufgestellt sind. In Zeiten von Corona etwas, das nicht zu verantworten sei, wie Susanne Tombrink sagt.

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„Abgesehen davon wären Einlasskontrollen notwendig gewesen“, so die Vorsitzende. Einfach, um die Besucherzahl zu begrenzen. Das aber wiederum hätte Personal und Kosten nach sich gezogen. „Nein, das hätte keinen Sinn gemacht und wäre zugleich das völlig falsche Zeichen gewesen.“

Vereine stehen hinter der Entscheidung

Dabei verweist Tombrink auf die Stadt Münster, die bereits vor Wochen den Weihnachtsmarkt abgesagt hatte. Immerhin eine Stadt, in der der Weihnachtsmarkt ein Großevent mit Strahlkraft ist. Auch darum könne man jetzt nicht auf die Idee kommen, das in Heek einfach irgendwie umsetzen zu wollen.

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„Wir müssen uns der Situation anpassen. Die Gesundheit aller geht vor. Das steht außer Frage“, so Susanne Tombrink. Erfreulich sei, dass der Gewerbeverein mit Blick auf die Entscheidung die Rückendeckung der Vereine habe. „Da ziehen alle an einem Strang.“

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Bis zuletzt habe man aber nach Alternativen gesucht, berichtet die Vorsitzende. So sei es eine Überlegung gewesen, den Weihnachtsmarkt dezentral, sprich verteilt über die Gemeinde stattfinden zu lassen. Etwa in Kombination mit einem verkaufsoffenen Sonntag und Büdchen vor den Geschäften. Doch auch diese Idee habe sich letztlich zerschlagen.

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