Zebrastreifen für Ochtruper Straße

Bauauschuss beschließt Sanierung

Der Ausschuss für Planen und Bauen hat am Mittwochabend grünes Licht gegeben für die geänderten Planungen zur Sanierung der Ochtruper Straße. Ob die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen können, ist dagegen ungewiss. „Wir wollen keinesfalls eine Winterbaustelle“, erklärte Bauamtsleiter Herbert Gausling. Zunächst müssen die Pläne allerdings die Hürde „Sicherheitsaudit“ beim zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW nehmen.

23.06.2016, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zebrastreifen für Ochtruper Straße

An der Ochtruper Straße soll ein Zebrastreifen entstehen.

Eine der Anregungen aus der Anliegerversammlung vom 17. März konnte die Verwaltung in die Planungen übernehmen: Der kombinierte Geh- und Radweg soll nun bis zur Einmündung der Ochtruper Straße in die Eper Straße durchgeführt werden. Die Gemeinde konnte die dafür benötigten Grundstücke erwerben. Nicht in die Planungen geschafft hat es dagegen der Wunsch einiger Anlieger, eine Querungshilfe in Höhe der Einmündung Winkelsöring zu installieren. „Wir hatten einen Vor-Ort-Termin mit den Anwohnern, die an dieser Stelle Grundstücke hätten abgeben müssen“, erklärte Gausling dazu im Ausschuss. „Die haben uns deutlich zu verstehen gegeben, dass sie das nicht wollen.“

Weitere Anregungen

Hermann-Josef Schepers (SPD) wollte sich damit nicht zufrieden geben. Er regte an, stattdessen über einen Zebrastreifen nachzudenken. Der Ausschussvorsitzende Franz Epping (CDU) schlug zusätzlich vor, über eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer in Teilbereichen nachzudenken. „Vor Kindergärten und Schulen ist das meist möglich“, sagte Gausling. Da im direkten Umfeld aber diese Situation nicht gegeben ist, sei das wohl nicht machbar. Ergänzt um Schepers‘ Anregung gab der Ausschuss schließlich grünes Licht für die vorgelegten Planungen.

Auf einen Zeitplan für die vorgesehenen Maßnahmen wollte sich Gausling indes nicht festlegen. „Eine konkrete Zeitplanung hat man erst, wenn das Sicherheitsaudit durch ist“, erklärte er. Die Gemeinde sei mit Straßen NRW in Kontakt, aber aus den Erfahrungen im Zusammenhang mit der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt in Heek wisse man, dass sich die Verhandlungen mit der Landesbehörde hinziehen können, „insbesondere wegen des zusätzlichen Zebrastreifens“, wie Gausling gestern auf Anfrage erläuterte.

Das Sicherheitsaudit werde kurzfristig besprochen. Da sei die Verwaltung bereits dran. Sofort danach würden die Arbeiten ausgeschrieben. Aber: „Wenn absehbar ist, dass wir in diesem Jahr nicht mehr fertig werden, fangen wir nicht mehr an“, sagte der Bauamtsleiter. Die Anwohner würden aber in jedem Fall informiert.

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