Aldi-Revolution in Herbern und Ascheberg: Discounter baut und bleibt mehrere Tage geschlossen

rnAldi in Herbern

Aldi investiert in seine Filialen in Herbern und Ascheberg. Beide Discounter werden umgebaut, dafür bleibt einer von ihnen gleich mehrere Tage geschlossen. Doch Kunden sollen davon profitieren.

Herbern, Ascheberg

, 07.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es wird schon kräftig gebaut an der Münsterstraße in Herbern. Handwerker sind vor Ort, Bauzäune sind um den Aldi verteilt und erste Wände werden hochgezogen. Es tut sich etwas, denn schon bald soll die Filiale viele Neuerungen bringen.

Der Aldi wird um einen Anbau erweitert, der Platz für eine moderne Pfand-/Backraumkombination in der Nähe des Eingangsbereichs bietet. „Für unsere Kunden hat das den Vorteil, dass sie ihr Pfandgut nicht erst durch den Laden tragen müssen, sondern direkt am Eingang abgeben können“, sagt Dr. Axel vom Schemm von der Aldi-Unternehmenskommunikation. Doch dabei soll es nicht bleiben.

Aldi bleibt im November eine Woche lang geschlossen

Aldi möchte durch den Einbau bodentiefer Schaufenster für mehr Licht im Verkaufsraum sorgen und die Filiale geringfügig erweitern: von 913 auf 925 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Damit das alles sicher über die Bühne geht, bleibt der Aldi am Dienstag, 15. Oktober, und Mittwoch, 16. Oktober, geschlossen. Ende November bleibt der Aldi noch einmal geschlossen - dann allerdings für eine ganze Woche. In dieser Zeit soll der Innenraum verändert und einem neuen Aldi-Konzept angepasst werden.

„Der Fokus unserer neuen Märkte liegt vor allem auf einer hellen und freundlichen Einkaufsatmosphäre mit mehr Platz und breiteren Gängen sowie einem vergrößerten Angebot an frischem Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Backwaren“, sagt vom Schemm. Zusätzlich stattet Aldi die neuen Filialen mit einem modernen Licht-, Farb- und Energiekonzept aus.

Um das neue Konzept mit dem internen Namen „Aniko“ (ALDI Nord Instore Konzept) auch an der Lüdinghauser Straße in Ascheberg umsetzen zu können, rollen auch hier bald die Bagger an.

Aldi in Ascheberg soll um 90 Grad gedreht werden

Im Ortskern von Ascheberg plant Aldi die Modernisierung des Marktes an der Lüdinghauser Straße gegenüber dem künftigen HIT-Markt. Dafür wird der Discounter um 90 Grad gedreht, sodass die Parkflächen künftig östlich der 1260 Quadratmeter großen Filiale liegen.

Im Februar 2020 möchte Aldi die detaillierten Pläne der Öffentlichkeit vorstellen. „Ein reibungsloses Genehmigungsverfahren vorausgesetzt, hoffen wir, Abriss und Neubau noch im kommenden Jahr realisieren zu können“, so vom Schemm.

Supermarktkette HIT investiert 2,8 Millionen Euro

Wie viel Aldi in seine Standorte in Herbern und Ascheberg investiert, möchte das Unternehmen nicht kommunizieren. Neben Aldi baut auch die Supermarktkette HIT in Ascheberg.

Rund 2,8 Millionen Euro investiert das Unternehmen, damit im zweiten Halbjahr 2021 der Supermarkt auf dem bisherigen Standort des Feuerwehrgerätehauses an der Lüdinghauser Straße steht.

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