Kriegsflüchtlinge

Ascheberg informiert rund 60 Ukrainer über Wohnen, Sprachkurse und Jobs

Auch in Ascheberg leben einige vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtete Menschen. Um ihnen im Alltag zu helfen, informierten Gemeinde und Kreis über die verschiedenen Möglichkeiten.
Menschen sitzen auf Stühlen
Zahlreiche Geflüchtete aus der Ukraine waren zur Informationsveranstaltung ins Rathaus Ascheberg gekommen. © Gemeinde Ascheberg

Bürgermeister Thomas Stohldreier und Landrat Christian Schulze-Pellengahr luden die in der Gemeinde Ascheberg lebenden Geflüchteten aus der Ukraine zu einer Informationsveranstaltung ins Rathaus. Zusammen mit Fachleuten vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Coesfeld begrüßte die Verwaltung die Geflüchteten in Ascheberg und informierte sie über zahlreiche Themen, die das Leben in Deutschland betreffen.

Ukrainer interessieren sich für Ausweis und Führerschein

Bastian Meyer, Fachbereichsleiter Ordnung, Soziales, Bildung und Recht, hieß die Besucher herzlich willkommen. Anschließend informierten Sarah Klinkenbusch, Elsa Tönsmann und Jean-Jacques Mbondjo Ndoume vom Kommunalen Integrationszentrum ausführlich über die Registrierung, Anträge auf Sozialleistungen, Wohnmöglichkeiten, medizinische Behandlungen, Sprachkurse und die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit. Rund 60 Teilnehmer, darunter auch einige Familien mit Kindern, verfolgten die Informationen, die von Vasyl Dachauer übersetzt wurden, aufmerksam und stellten weitere Fragen, zum Beispiel zur Übersetzung von Ausweisdokumenten oder zur Anerkennung von Führerscheinen.

Die Initiativen des Vereins Integration Ascheberg e. V., der Flüchtlingshilfe St. Lambertus und der evangelischen Mirjam-Kirchengemeinde informierten die Geflüchteten ebenfalls über ihre Hilfsangebote. Auch das Angebot persönlicher Sprechstunden mit dem Flüchtlingssozialarbeiter der Gemeinde Ascheberg, Mohammed El Gharrafi, wurde vorgestellt.

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