Ascheberg investiert 20.000 Euro für neues Energiekonzept

Wirtschaftlichkeit von Windkraft

Die Gemeinde Ascheberg stellt im Haushalt 20.000 Euro zusätzlich in Sachen Energiepolitik ein. Damit soll der Bürgemeister ein Energiekonzept für Ascheberg erstellen, in dem unter anderem die Wirtschaflichkeit von Windkraft geprüft werden soll.

ASCHEBERG

von Von Daniel Claeßen

, 09.02.2012, 11:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für das Klimaschutz-Konzept der Gemeinde Ascheberg soll auch die Wirtschaftlichkeit von Windkraft geprüft werden.

Für das Klimaschutz-Konzept der Gemeinde Ascheberg soll auch die Wirtschaftlichkeit von Windkraft geprüft werden.

Auch dort blieb die SPD bei ihrer Skepsis: „Mich interessiert schon, wofür das Geld eigentlich genau ausgegeben werden soll“, erklärte Christian Ley für seine Fraktion. Er nannte den CDU-Antrag „populistisch: „Schließlich weiß jeder, dass die CDU sich zehn Jahre lang vehement gegen wirtschaftliche Windkraft ausgesprochen hat.“CDU: "Fördertöpfe anzapfen" CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Wobbe wies diese Kritik zurück: „Der Bürgermeister ist von der Politik beauftragt worden, ein Energie- und Klimakonzept für die Gemeinde Ascheberg zu erstellen.“ Dabei gehe es vornehmlich darum, den Ist-Zustand in der Gemeinde zu erfassen und Pläne zu erstellen, mit deren Hilfe später auch Fördertöpfe angezapft werden sollen. „Und genau für diese Planungen wollen wir nun das Geld in den Haushalt einstellen – unabhängig davon, ob wir überhaupt die gesamte Summe brauchen.“ Für die FDP ergänzte Jochen Wismann: „Der Bürgermeister kann sich die notwendige Information nicht aus den Rippen schneiden. Wir halten es für wichtig, dass dieses Geld für die Wahrung der Interessen der Gemeinde auch im Kreis Coesfeld genutzt wird.“ Denn, darauf wies Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (CDU) hin, auch der Kreis bereitet Klimaschutzmaßnahmen vor. „Bevor wir dort bevormundet werden, sollten wir selbst eigene Ideen entwickeln. Dabei hilft uns die unmittelbare Nachbarschaft auch mehr als weiter entfernte Kreiskommunen.“ Der richtige Weg müsse 2012 gefunden werden.Geld wird über die geringere Kreisumlage finanziert Das zusätzliche Geld wird unter anderem durch eine deutlich geringere Belastung in Sachen Kreisumlage gegenfinanziert. Hier kommt die Gemeinde Ascheberg insgesamt rund 132 000 Euro günstiger weg als im Ansatz geplant. Dem gegenüber steht allerdings auch ein Anstieg bei den Aufwendungen von Ver- und Entsorgung um rund 80 000 Euro.

Auch dort blieb die SPD bei ihrer Skepsis: „Mich interessiert schon, wofür das Geld eigentlich genau ausgegeben werden soll“, erklärte Christian Ley für seine Fraktion. Er nannte den CDU-Antrag „populistisch: „Schließlich weiß jeder, dass die CDU sich zehn Jahre lang vehement gegen wirtschaftliche Windkraft ausgesprochen hat.“CDU: "Fördertöpfe anzapfen" CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Wobbe wies diese Kritik zurück: „Der Bürgermeister ist von der Politik beauftragt worden, ein Energie- und Klimakonzept für die Gemeinde Ascheberg zu erstellen.“ Dabei gehe es vornehmlich darum, den Ist-Zustand in der Gemeinde zu erfassen und Pläne zu erstellen, mit deren Hilfe später auch Fördertöpfe angezapft werden sollen. „Und genau für diese Planungen wollen wir nun das Geld in den Haushalt einstellen – unabhängig davon, ob wir überhaupt die gesamte Summe brauchen.“ Für die FDP ergänzte Jochen Wismann: „Der Bürgermeister kann sich die notwendige Information nicht aus den Rippen schneiden. Wir halten es für wichtig, dass dieses Geld für die Wahrung der Interessen der Gemeinde auch im Kreis Coesfeld genutzt wird.“ Denn, darauf wies Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (CDU) hin, auch der Kreis bereitet Klimaschutzmaßnahmen vor. „Bevor wir dort bevormundet werden, sollten wir selbst eigene Ideen entwickeln. Dabei hilft uns die unmittelbare Nachbarschaft auch mehr als weiter entfernte Kreiskommunen.“ Der richtige Weg müsse 2012 gefunden werden.Geld wird über die geringere Kreisumlage finanziert Das zusätzliche Geld wird unter anderem durch eine deutlich geringere Belastung in Sachen Kreisumlage gegenfinanziert. Hier kommt die Gemeinde Ascheberg insgesamt rund 132 000 Euro günstiger weg als im Ansatz geplant. Dem gegenüber steht allerdings auch ein Anstieg bei den Aufwendungen von Ver- und Entsorgung um rund 80 000 Euro.