Ascheberg: Sturmtief Sabine ließ Bäume in Telefonleitung stürzen

rnFeuerwehr-Einsätze

Das Sturmtief Sabine ließ die Gemeinde Ascheberg relativ glimpflich davonkommen. Dennoch musste die Feuerwehr bis Montagmorgen sieben Mal ausrücken.

Ascheberg

, 10.02.2020, 11:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Keine Verletzten, keine großen Sachschäden - Sturmtief Sabine ließ die Gemeinde Ascheberg in der Nacht zu Montag, 10. Februar, relativ glimpflich davonkommen. „Für die vorhergesagte Lage war es dann doch relativ ruhig“, sagt Aschebergs Wehrchef Rainer Koch auf Anfrage der Redaktion.

Insgesamt sieben Mal seien die Kameraden bis einschließlich Montagmorgen ausgerückt: „Die Einsätze waren aufs gesamte Gemeindegebiet verteilt“, sagt Koch. Besondere Schwerpunkte oder Schwerpunkt-Zeiten habe es nicht gegeben.

Es habe sich durchweg um kleinere Einsätze gehandelt. Koch: „So rückten wir beispielsweise zu einer defekten Stromleitung aus. Aber das war dann eine Sache von Westnetz, die kurz nach uns eingetroffen sind.“ Dort mussten die Wehrleute nicht mehr groß tätig werden.

Ein anderer Einsatz betraf einen umgestürzten Baum, „allerdings auf einem Privatgrundstück. Das war dann auch nicht mehr unser Einsatzbereich“, sagt Koch. Zwei Bäume seien durch das Sturmtief Sabine in Telefonleitungen gestürzt. Aber auch hier war der Schaden schnell behoben.

Die Einsätze im Gemeindegebiet Ascheberg verteilten sich ausschließlich auf den Außenbereich. Rainer Koch: „Im Innenbereich der drei Gemeindeteile waren wir nicht einmal im Einsatz.“

Auch im gesamten Kreisgebiet wenig Sturm-Einsätze

Auch im gesamten Kreisgebiet stellte sich die Lage vergleichsweise entspannt dar. Von Sonntagmittag bis Montagmorgen kam es im Kreis Coesfeld insgesamt zu 23 Einsätzen, die auf das Konto von Sturmtief Sabine gingen. Zum Glück blieb es ausschließlich bei Sachschäden und so waren es zumeist Baustellenasperrungen und Bäume, welche Verkehrsteilnehmern, den Weg versperrten.

Wachbereich Coesfeld: Die Polizisten der Polizeiwache Coesfeld waren im genannten Zeitraum insgesamt 9 mal gefordert, sich um die Folgen des Sturmtiefs zu kümmern. U.a. war in Rosendahl ein Baum auf ein Hochspannungskabel gefallen. Mit Hilfe der Feuerwehr wurde der Baum entfernt. Das Hochspannungskabel musste zeitweise gekappt werden.

In Lette kam es in einem Geschäft zu einer Alarmauslösung, weil der Sturm hier Dämmmaterial vom Dach in den Laden geweht hatte.

Wachbereich Dülmen: Die Dülmener Polizei wurde 9 Mal gerufen. Hier blieb es auschließlich bei Verkehrsbehinderungen durch Baustellenabsperrungen, sie sich selbstständig gemacht hatten und Bäumen, die dem Druck nicht stand halten konnten.

Wachbereich Lüdinghausen: Hier kam es zu 5 Sturmeinsätzen. So war es in Olfen eine an einem Baukran gehängte und nun stark schwankende Kreissäge, welche die Bürger in Atem hielt.

In Lüdinghausen drohte ein Baugerüst, welches auf einem Dach angebracht war, auf die Straße zu stürzen. In beiden Fällen konnte ein Verantwortlichen mit der Sicherung der Gefahrenstellen betraut werden, so dass ein „Tägigwerden“ der Polizei oder der Feuerwehr nicht nötig war.

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