Ascheberg will Aula und Turnhalle sanieren

Kommunaler Klimaschutz NRW

Mit zwei Projekten will sich die Gemeinde Ascheberg für das Förderprogramm „Kommunaler Klimaschutz NRW“ bewerben: mit der Aula an der Altenhammstraße in Herbern und der Turnhalle an der Nordkirchener Straße in Ascheberg. Beide Gebäude sollen energetisch saniert werden.

ASCHEBERG/HERBERN

, 01.03.2017, 18:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ascheberg will Aula und Turnhalle sanieren

Die energetische Sanierung der Aula in Herbern ist eines der Projekte, mit dem sich die Gemeinde Ascheberg bis zum 16. März für das Förderprogramm „Kommunaler Klimaschutz NRW“ bewerben möchte.

Im Falle der Turnhalle klappt das aber nur, sollte ein entsprechender Antrag Erfolg haben. Zwei Anmeldefristen gibt es für das Förderprogramm der Landesregierung. „Unser Ansporn ist, die Bewerbung bis zum 16. März einzureichen“, sagte Paul Ringelkamp vom Fachbereich Bauen und Wohnen am Mittwoch auf Anfrage unserer Redaktion. Derzeit bereitet das Planungsbüro „e&u“ aus Bielefeld die Unterlagen für beide Objekte vor.

Gemeinde rechnet mit zwei Millionen Euro

Sollte die Gemeinde mit der Bewerbung Erfolg haben, geht es in die Nachqualifizierungsphase. Mit einer Einschätzung hielt sich Ringelkamp zurück: „Ob das klappt, kann man im Moment noch nicht sagen.“ Fest steht, dass die Gemeinde mit einem Investitionsvolumen von zwei Millionen Euro rechnet. Bei bewilligter Förderung würde das Land NRW 80 Prozent der Kosten übernehmen.

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Die Kosten für die Erweiterung und den Umbau der Aula in Herbern sind bereits im Haushalt für 2017, 2018 und 2019 veranschlagt. Auch ohne Förderung soll das Projekt, das vor dem Hintergrund einer geplanten Profilschulauflösung in den vergangenen Monaten immer wieder Thema war, realisiert werden.

Neue Heizungen und LED-Systeme

Für die Turnhalle an der Nordkirchener Straße sieht das anders aus: Ohne Förderung „würde die Gemeinde dieses Projekt in ihrer derzeitigen Lage nicht anpacken“, so Ringelkamp. Zumal die Sanierung der Turnhalle das meiste Geld in Anspruch nehmen würde. „Wir würden zum Beispiel das Heizsystem umstellen“, erläuterte Ringelkamp. Zudem will die Gemeinde in LED-Systeme investieren, eine Deckenstrahlheizung einbauen und die Gebäudehülle anpacken.

Soweit der Plan, offiziell ist ohne die gewünschten Fördermittel noch nichts. In zwei Wochen müssen die Bewerbungsunterlagen dem Land vorliegen.

Der neue Klimaschutzmanager
Martin Wolf ist seit dem 1. Februar 2017 neuer Klimaschutzmanager der Gemeinde Ascheberg. Er wird die Projekte zum Klimaschutz in Zukunft fachlich begleiten. Der 26-Jährige hat Humangeografie mit Schwerpunkt „Räumliche Planung“ in Münster studiert.

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