Radverkehr in Ascheberg

Ascheberger Ortsteile bekommen Wartungs-Stationen für Fahrräder

Mehr Service, mehr Fahrradverkehr, mehr Mobilitätswende: Das erhofft sich die Ascheberger Politik und stimmte für einen Antrag der UWG, mehrere Servicestationen in den Ortsteilen aufzustellen.
Eine Luft-Pumpstation mit Werkzeugen steht im ersten öffentlichen Fahrradparkhaus in Hamburg. © Symbolbild picture alliance/dpa

Die Gemeinde Ascheberg bekommt in ihren drei Ortsteilen sogenannte Radwartestationen. Das hat der Bau- und Planungsausschuss (BPA) vergangene Woche vorentschieden. Die UWG Ascheberg hatte – etwas verfristet, so Fachbereichsleiter Klaus van Roje – einen entsprechenden Antrag gestellt, um den Radservice innerdörflich, aber auch für die Radtouristen im Münsterland aufzuwerten.

Konkret bejahte der BPA den Wunsch der UWG, 15.000 Euro dafür in den Haushalt 2022 einzustellen. Vorstellen könnte sich die UWG Stationen am Eschenplatz sowie am neuen Boule-Gelände in Herbern. „Über weitere Stationen könnte man noch nachdenken“, so Dr. Christoph Koch von der UWG. Auch an Bahnhöfen wären derartige Stationen sinnvoll, da nicht jeder Zugang zu denen im verschlossenen Abstellbereich hätten.

Die Kosten pro Station liegen laut van Roje bei etwa 2500 Euro inklusive Fundament. Elmar Hammwöhner (SPD): „Ich kann es nur begrüßen.“ Bisher gebe es nur an einer Stelle in Herbern einen Pressluftschlauch bei Hölscher in Herbern, der fleißig genutzt werde. Die Nachfrage sei also da. Auch Gisela Lamkowsky (CDU) äußerte sich positiv: „Ich kenne die Stationen auch, das ist eine gute Unterstützung. Wir wollen erreichen, dass die Menschen mehr mit dem Rad fahren.“

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