Ascheberger Schule könnte erneut Antrag stellen

Gescheiterte Schulpartnerschaft

Für das kommende Schuljahr ist die Situation klar: Am Montag, 20. Februar, beginnt das Anmeldeverfahren für die Profilschule in Ascheberg. Mindestens 69 Kinder müssen sich anmelden, um einen dreizügigen neuen fünften Jahrgang zu ermöglichen. Und dann? Könnte theoretisch ein neuer Antrag auf eine Partnerschaft gestellt werden.

ASCHEBERG

, 14.02.2017, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ascheberger Schule könnte erneut Antrag stellen

Die Profilschule Ascheberg bekommt eine neue Leitung.

„Wird die Zahl von 69 nicht erreicht, werden wir uns um eine Lösung bemühen, die auch eine Zweizügigkeit zulässt“, erklärte am Dienstag Sigrun Rittrich, Pressesprecherin der Bezirksregierung, auf Anfrage. Erreicht die Profilschule dieses Ziel, egal ob zwei- oder dreizügig, stehen laut Rittrich zum Schuljahr 2018/19 wieder alle Optionen offen.

„Natürlich kann dann auch wieder über eine Schulpartnerschaft mit Nordkirchen nachgedacht werden“, so die Sprecherin. „Diese müsste dann allerdings neu beantragt werden.“ Dabei sei auch möglich, die Zügigkeit der Standorte anders aufzuteilen – also zum Beispiel vier Züge in Nordkirchen, zwei in Ascheberg.

"Der Standort Ascheberg ist schlecht geredet worden"

Ludger Wobbe, Fraktionsvorsitzender der CDU in Ascheberg, lehnte einen neuen Versuch einer Schulpartnerschaft am Dienstag bereits ab: „In diesem Anmeldeverfahren ist viel Vertrauen zerstört worden. Konkret: Der Standort Ascheberg ist schlecht geredet worden“, so der Politiker.

„Daher die klare Linie von uns: Wir wollen jetzt mit den Eltern, Schülern, Lehrern und dem Leitungsteam um den Standort der Profilschule kämpfen. Und dies nicht nur für ein Jahr, sondern für die Zukunft.“

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