Aschebergerin gewinnt bei "Jugend musiziert"

Bläserensemble

Schon mit vier Jahren spielte Malina Heitkamp (12) aus Ascheberg Flöte, zuerst Kinderflöte und später Querflöte. An den Jugend-musiziert-Wettbewerben hat sie schon einige Male erfolgreich teilgenommen. Nun erzielte die Aschebergerin einen weiteren Erfolg.

ASCHEBERG

, 04.04.2017, 14:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit ihrem Bläserensemble holte sie beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Münster die Höchstpunktzahl von 25 und den ersten Preis. Das Quintett nimmt am Bundeswettbewerb (2. bis 8. Juni) in Paderborn teil.

Beim Beratungsgespräch lobte die neunköpfige Jury (bestehend aus Hochschulprofessoren – international renommierte Musiker) besonders die erfrischende und freudvolle Art des Vortrags und die technische Perfektion. Malina nahm außerdem mit ihrer Duo-Partnerin Tabitha Hakenes (Querflöte Münster) in der Kategorie „Bläserensemble – Holzbläser“ in der Altersgruppe 2 teil und erreichte 25 Punkte und damit einen 1. Preis. Eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb gibt es in dieser Altersgruppe noch nicht.

Eltern förderten Interesse ihrer Tochter

„Als kleines Kind wollte ich immer in die Flöte meiner Eltern reinpusten“, erzählt die junge Musikerin im Gespräch mit unserer Redaktion. „Ich habe mich dann gefreut, wenn ein Ton zu hören war.“

Die Eltern waren stolz. Beide sind Querflöten-Lehrer und förderten das Interesse ihrer Tochter. „Zuerst hatte ich bei meiner Mutter Unterricht, dann wechselte ich zu einer anderen Lehrerin“, erzählt die Schülerin des Christophorus-Gymnasiums. An ihrer Schule probt die Solistin zurzeit für ein Flöten-Konzert von Telemann. Sie übernimmt die Oberstimme. Vor einem Konzert übt sie mehr als eine halbe Stunde täglich, und wenn ihr das Stück gefällt, weicht die Querflöte nicht mehr von ihrer Seite.

Weite Anreise zur Probe

Auf die Proben zum Bundeswettbewerb freut sie sich. Dann kommen die Musikerinnen zu ihr nach Ascheberg ins Münsterland. „Wir wohnen so weit auseinander, dass wir zum Üben mehrere Tage einplanen müssen.“ Das Quintett hatte sich einst im Landes-Kinderorchester NRW kennengelernt.

Das Übernachtungslager der fünf Mädchen wird in ihrem Zimmer aufgeschlagen. Eine Mitspielerin ist nach Innsbruck umgezogen, sie hat nun den weitesten Weg. Die anderen kommen aus Duisburg, Detmold und Münster.

In den Osterferien steht das gemeinsame Proben auf Borkum an. Dann reist auch Maskottchen „Gaslam“ wieder mit. Der Name entstammt den Anfangsbuchstaben der Mädchennamen und ihres künstlerischen Leiters Andreas Heitkamp.

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