Außergewöhnlicher Morgen an der Profilschule

Erste Zeugnisausgabe

Spannungsgeladen ist der Freitagmorgen an der Profischule Ascheberg gewesen - und das nicht nur wegen eines lehrreichen Fahrrad-Films, den Klassenlehrer Mikko Sann seinen Schülern zeigte.

ASCHEBERG

10.02.2012, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch Mona ist irgendwie von diesem undefinierbaren Gefühl geplagt. Dann ist es so weit: Der alphabetischen Reihenfolge nach erhält jeder Schüler persönlich von Mikko Sann sein erstes Profilschulzeugnis. Henrik wird auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Er ist fast zum Schluss an der Reihe. Ein erstaunter Ausruf entfährt dem Zehnjährigen: „Oh!“ Er ist perplex, im selben Moment beginnt er zu strahlen, seine Stimme überschlägt sich fast ein bisschen, als er aufgeregt berichtet: „Da hätte ich doch mit ein paar mehr Vieren gerechnet“.  Ein einziges Ausreichend steht als schlechteste Note in seinem Zeugnis. „Na ja, so gut habe ich mich nicht immer benommen. In Englisch, Religion und Musik habe ich manchmal gestört“, fährt der Kleine dann mit einer gnadenlos neutralen Selbsteinschätzung fort.

Eine, die sich auf dem zweiten Blatt – der Beobachtung zur Lernentwicklung – ansatzweise niederschlägt. Auch Monas Gefühle fahren Achterbahn. Die Spannung ist gewichen und hat der unbändigen Freude Platz gemacht. Zwei Einsen bringt sie sogar nach Hause. „Das habe ich nicht erwartet“, strahlt die Herbernerin. Mindestens genauso stolz wie seine kleinen Schüler ist auch Lehrer Mikko Sann, der für Kollegin Ulrike Schlottbohm mitspricht: „Wir sind total stolz auf Euch, ganz tolle Zeugnisse die wir da schreiben durften und das zeigt uns, dass ihr euch gut eingelebt habt bei uns“, zollt er allen ein dickes Lob. Und ganz nebenbei verrät er : „Ich komme immer noch gerne hierher.“ Eine Ansicht, die seine Schüler teilen.