Pünktlicher Baustart der Gemeindehalle in Herbern hängt am seidenen Handwerker-Faden

Großprojekt in Herbern

Der Baustart für die Gemeindehalle am Profilschulstandort in Herbern steht an. Im Herbst 2019 will man mit den Arbeiten beginnen. Doch jemand könnte diesen Plan durchkreuzen.

Herbern

, 14.08.2019 / Lesedauer: 3 min
Pünktlicher Baustart der Gemeindehalle in Herbern hängt am seidenen Handwerker-Faden

So soll die geplante Gemeindehalle nach ihrer Fertigstellung aussehen. © Architekturbüro Kröger

Nur noch die Handwerker könnten dem Baustart der Gemeindehalle in Herbern ein Schnippchen schlagen: Nämlich dann, wenn sich keine finden. Aktuell ist die Gemeinde Ascheberg auf der Suche nach Fachbetrieben, die den Rohbau der geplanten Erweiterung und die Elektrotechnik übernehmen.

„Wenn wir Angebote bekommen, gehe ich davon aus, dass die Arbeiten im Oktober beginnen“, sagte Klaus van Roje, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen, am Mittwoch (14. August) auf Anfrage unserer Redaktion.

Damit rückt der Baustart des Großprojektes näher, mit dem Herbern ein multifunktionales Raumangebot für verschiedene Veranstaltungen und für schulische Zwecke bekommen soll.

Pünktlicher Baustart der Gemeindehalle in Herbern hängt am seidenen Handwerker-Faden

Eine Innenansicht der geplanten Gemeindehalle an der Altenhammstraße in Herbern. © Architekturbüro Kröger

Zur Erinnerung: Die Erweiterung der Aula – geplant ist ein Anbau mit Bühne – soll in einem ersten Schritt, also im Idealfall ab Oktober, realisiert werden. Vorab wird der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Ascheberg in seiner nächsten Sitzung am 19. September über die Auftragsvergabe befinden.

Noch sind die beiden Ausschreibungen zu Rohbau- und Elektroarbeiten auf der Homepage der Gemeinde Ascheberg öffentlich einsehbar. Viele Kommunen finden aktuell keine Handwerker, die Gemeinde Ascheberg hofft indes, dass die Arbeiten wie geplant starten können. Ein Monat ist noch Zeit bis zur nächsten Sitzung des Bauausschusses.

Zweiter Schritt: Der Umbau der Aula

Nach dem Anbau steht der Aula-Umbau der ehemaligen Theodor-Fontane-Schule an – inklusive Sanierung der Betonaußenwände, der Dachrinnen und Fallrohre, inklusive einer neuen Decke und der Verlegung eines neuen Parkettfußbodens. „Der kommt ganz zum Schluss“, so van Roje.

Bereits in der Mensa habe man gute Erfahrungen mit Parkett gemacht, sagte der Fachbereichsleiter bereits im November 2018. Mit dem neuen Boden wolle man die Aufenthaltsqualität in der Aula steigern.

Land übernimmt 90 Prozent der Kosten

Für den Umbau und die Erweiterung der Aula hat das Land NRW 1,78 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt – den Förderbescheid hatte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, im Herbst 2018 persönlich überbracht. Insgesamt übernimmt das Land 90 Prozent der Kosten, die restlichen zehn Prozent muss die Gemeinde selbst stemmen.

Derweil laufen noch die Arbeiten an dem behindertengerechten WC in der Aula an der Altenhammstraße. Laut van Roje laufe hier alles nach Plan.

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