Baugebiet "Königsallee": Nachfrage ist groß

In Ascheberg

Die Nachfrage nach Grundstücken im Baugebiet "Königsallee" in Ascheberg ist groß: 64 Grundstücke sind verkauft, 26 werden noch vermarktet - auf der Liste der Interessenten stehen aber wesentlich mehr Namen. Welche Bewerber den Zuschlag erhalten, wird nach einem Punktesystem entschieden.

ASCHEBERG

, 19.05.2017, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Baugebiet "Königsallee" am Ortseingang von Ascheberg ist begehrt: Ende März haben die ersten 16 Interessenten den Kaufvertrag für ein Grundstück unterschrieben. 48 weitere Grundstücke sind seit April verkauft. Wie Klaus van Roje, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen, am Donnerstagabend im Bauausschuss mitteilte, stehen noch 26 Grundstücke zur Vermarktung an - die Liste der Interessenten sei aber wesentlich länger.

Bereits im Februar hatte Manfred Hölscher aus der Bauverwaltung auf Anfrage unserer Redaktion mitgeteilt, dass man die Menge an Bewerbern durchaus erwartet hatte. Die Grundstücke zwischen Nordkirchener Straße und Rheinsbergring seien die, "die wir dringend brauchen", so Hölscher. Nach einem Punktesystem entscheidet die Gemeinde, welche Bewerber zur Auswahl der Bauplätze eingeladen werden - Einheimische und Familien mit Kindern werden bevorzugt.

Parallel zur Vermarktung haben die Erschließungsarbeiten begonnen. In knapp zweieinhalb Monaten soll der nördliche Bereich erschlossen sein. Die Verwaltung rechnet damit, dass die Kanalisation und auch die Baustraße im ersten Bauabschnitt Anfang August fertig sein werden.

Auch ein erster Entwurf für die Straßenplanung liegt vor. Demnach soll durch eine wechselseitige Anordnung der Straßen eine "Verkehrsberuhigung erzielt werden", wie die Verwaltung am Donnerstagabend im Ausschuss mitteilte. Geplant sind rund 110 öffentliche Parkplätze und 45 Pflanzbeete. An drei Stellen soll das Baugebiet außerdem an einen Fuß- und Radweg angebunden werden. Baubeginn im südlichen Bereich ist voraussichtlich 2018.

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