Bekommen Ascheberger Bürger Steuern zurück?

2,3 Millionen Euro

Mehreinnahmen in Millionenhöhe – aber was soll die Gemeinde Ascheberg damit anstellen? Der FDP-Politiker Jochen Wismann hat im Rat der Gemeinde gefordert, 2,3 Millionen Euro aus den Gewerbesteuern zu nutzen, um die Haushalte zu entlasten. Kommt die rückwirkende Steuersenkung für die Ascheberger?

ASCHEBERG

, 15.07.2017, 08:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bekommen Ascheberger Bürger Steuern zurück?

Rückwirkende Steuersenkungen – was seltsam klingt, ist in Ascheberg vorstellbar.

Die Bürger der Gemeinde Ascheberg können auf eine rückwirkende Senkung der Steuern hoffen. „Angesichts von 2,3 Millionen Euro Mehreinnahmen bei den Gewerbesteuern wäre es nur fair, diese Entlastung des Haushaltes an die Bürger weiterzugeben“, forderte Jochen Wismann (FDP) am Donnerstagabend im Rat.

Mit Blick auf die fiktiven Steuerhebesätze des Landes Nordrhein-Westfalen erneuerte er seine Forderung, die Hebesätze der Gemeinde Ascheberg anzupassen – was eine Senkung bedeuten würde. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus hält eine solche Entscheidung für möglich, will dafür aber erst die fiktiven Hebesätze für das nächste Jahr abwarten.

"Nach der Sommerpause noch zu schaffen"

Dann habe man die Chance, die Hebesätze nicht nur für das kommende Jahr, sondern möglicherweise auch rückwirkend für das vergangene Jahr festzusetzen. „Dazu braucht es zwei Umläufe im Rat, das wäre also nach der Sommerpause noch zu schaffen“, so Risthaus.

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