Bert Risthaus lobt Ascheberger Flüchtlingshilfe

Flüchtlingshilfe St. Lambertus

Am Montagabend kamen im Pfarrheim St. Lambertus die Flüchtlingshelfer der Gemeine Ascheberg zusammen. "Wenn es Sie nicht geben würde, dann wäre Deutschland am Boden", sagte Sozialarbeiterin Sabine Schröder. Auch von Bürgermeister Bert Risthaus kamen lobende Worte.

ASCHEBERG

15.03.2016, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die vielen Ehrenamtlichen, die in der Gemeinde Ascheberg sorgen dafür, dass die Flüchtlinge Anbindung und umfassende Hilfestellungen erfahren.

Dieser Tatsache ist sich auch Bürgermeister Dr. Bert Risthaus bewusst: „Diese Arbeit, die Sie da verrichten, die können wir als Hauptamtliche nicht leisten, deshalb brauche ich Sie auch weiterhin.“

Flüchtlingshilfe ist ist für viele ein harter Job

Doch das was die Flüchtlingshilfe St. Lambertus da leistet, ist für einzelne Helfer oftmals mehr als ein Halbtagsjob. Ein Job, der nicht zuletzt auch wegen Sprachbarrieren, Bürokratie und den Traumata, unter denen viele Flüchtlinge leiden, nicht mal eben so bewältigt werden kann. 

Doch was, wenn auf einmal die Kräfte nachlassen? Wo liegen da die Grenzen und Möglichkeiten im Ehrenamt? „Wir brennen für unsere Arbeit, aber wir müssen auch aufpassen, dass wir nicht verbrennen“, mahnte Rita Watermann vom Sozialdienst katholischer Frauen. Sie zeigte Möglichkeiten auf, wie sich die Ehrenamtlichen schützen können.

In der Gemeinde Ascheberg bietet sich dabei die Möglichkeit innerhalb der großen Gruppe, dass die Helfer gegenseitig auf sich achten. „Wir haben mittlerweile eine gute Struktur, die Flüchtlinshilfe hat viele Ebenen und damit bieten wir auch das Instrument, das Sie nutzen sollten“, verdeutlichte die Vorsitzende der Flüchtlingshilfe St. Lambertus, Maria Schumacher.

Antworten zu bürokratischen Abläufen

Auch Hilfe und Beratungen beispielsweise über den Sozialdienst der Katholischen Frauen wären ein Weg. Es gibt in den nächsten Jahren noch viel zu tun. „Da müssen Sie auf sich achten und denken Sie immer daran, manchmal ist weniger auch mehr“, riet Watermann.

Viele Fragen beantwortete das Duo zu bürokratischen Hintergründen und Abläufen, den unterschiedlichen aufenthaltsrechtlichen Situationen der Flüchtlinge und den damit verbundenen Möglichkeiten nach Arbeitsanstellungen oder Praktika.  

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