Betrugsprozess um Ascheberger steht vor Abschluss

Urteilssprechung im Januar

Mit seinem zwar späten, aber umfassenden Geständnis hat der 67-jährige Ascheberger das gegen ihn laufende Betrugsverfahren deutlich verkürzt. Nach den derzeitigen Plänen will das Dortmunder Landgericht schon im Januar das Urteil sprechen. Es geht unter anderem um gefälschte Arbeitsverträge.

ASCHEBERG

13.12.2016, 18:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am 25. Verhandlungstag vor der 43. Strafkammer hatte der Angeklagte zuletzt doch noch alles zugegeben. Er hatte eingeräumt, dass er eine frühere Geschäftspartnerin um weite Teile eines Darlehens über 200.000 Euro gebracht hat.

Und hatte auch gestanden, dass er nach und nach bei vielen Arbeitsagenturen in der Region vorstellig geworden war, um verschiedene Zuschussleistungen zu beantragen. Zu diesem Zweck wurden Dokumente wie Arbeitsverträge oder Verdienstbescheinigungen gefälscht.

Richter hatten angedeutet, den Angeklagten schuldig zu sprechen

Die Richter hatten nach einer Zwischenberatung erklärt, dass sie den – zu diesem Zeitpunkt noch bestreitenden – Angeklagten in fast allen Punkt für überführt ansehen. Die ersten Aussagen des 67-jährigen Aschebergers passten ihrer Ansicht nach nicht zum Inhalt der Akten. Nach mehrtägiger Beratung hatte sich der Angeklagte daraufhin doch noch zu einem Geständnis entschlossen.

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