Bürgerinitiative informiert über Fracking

Umstrittene Gasförderung

Bei vielen Bürgern in Herbern wächst die Angst vor Fracking. Umstritten ist die Methode, bei der Gas aus heimischen Böden gepresst wird und die die Bundesregierung unter Bedingungen erlauben will. Was bedeutet diese Entscheidung für die Region? Eine Infoveranstaltung soll Klarheit in das Thema bringen. Am 2. September um 19.30 Uhr.

HERBERN

02.09.2014, 11:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

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Nachdem die Bundesregierung die unkonventionelle Gasförderung unter Bedingungen erlauben will, stelle sich die Frage, welche Auswirkungen diese Entscheidung für die Region hat, sagt ein Sprecher der Initiative. Außerdem habe die HammGas GmbH angekündigt, mit Hilfe der sogenannten Tektomechanik Erdgas fördern zu wollen.

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Dabei setzt die Firma auf eine Analysemethode, die möglichst auf den Zentimeter genau vorhersagt, wie das Gestein im Untergrund strukturiert ist - und wo sich in Hohlräumen Gas befindet. Noch in diesem Jahr soll eine Erdgas-Probebohrung erfolgen.

"In das Thema Gasförderung ist Bewegung, aber keine Klarheit gekommen", so die Bürgerinitiative. Darüber möchte sie mit den Bürgern der Region diskutieren. Alle Bürger aus der gesamten Gemeinde Ascheberg und den Nachbarorten sind zu dieser Veranstaltung willkommen. 

Die Informationsveranstaltung findet heute um 19.30 Uhr im Jochen-Klepper-Haus in Herbern, Ostlandstraße 7, statt.

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