CDU stellt Kandidaten für die Kommunalwahl vor

ASCHEBERG Auf der Vorversammlung der CDU wurden die Bewerber für die Kommunalwahl präsentiert. Außerdem stellte Fraktionsvorsitzender Ludger Wobbe die Aufgabenschwerpunkte für die kommenden Jahre für Ascheberg und Davensberg vor. Aufgabenschwerpunkte für die kommenden Jahre vorgestellt.

von Von Wolfgang Gumprich

, 22.01.2009, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kandidaten der Ascheberger CDU für die Kommunalwahl 2009.

Die Kandidaten der Ascheberger CDU für die Kommunalwahl 2009.

Mit einer "starken Mannschaft für Rat und Kreistag" will die CDU ihre "bürgernahe Politik" ab dem Sommer fortsetzen. Siegesgewiss begrüßte der Ascheberger CDU-Ortsvereinsvorsitzende Klaus Dabbelt die 32 Besucher der Vorversammlung. Nachdem die sechs Herberner CDU-Kandidaten für die Kommunalwahl feststehen, präsentierte die Partei am Mittwochabend im Hotel Goldener Stern die Bewerber für die acht Ascheberger und zwei Davensberger Wahlkreise. Vier neue Gesichter sind darunter, Dietmar Panske, Gudula Maurer, Dr. Michael Schulze Ehring und Rainer Zahlten.Geld aus Konjunkturprogramm eingeplant

Eingeplant für die Augaben der nächsten Jahre ist bereits auch das Geld, das die Gemeinde durch das Konjunkturprogramm des Bundes zu erhalten hofft. Dazu zählte Wobbe die räumliche Verbesserung der Über-Mittag-Betreuung an der Lambertusgrundschule, die Sanierung der Außentoiletten der Realschule sowie die Renovierung der beiden Ascheberger Turnhallen.

Große Hoffnung setzt Wobbe auf das zweite Gleis; er verspricht sich davon eine höhere Nachfrage nach Grundstücken, wenn mit dem zweiten Gleis auch die Frequenz der Pendelzüge Dortmund-Münster erhöht würde. Als neue Ascheberger Wohngebiete hat die CDU die Flächen am Bahnhof/Breil in Richtung Ortsmitte ausgemacht.Standort der Hauptschule erhalten   Als echtes Hindernis für Gewerbeansiedlung hätten sich die 60 000 Quadratmeter Fläche im Gewerbegebiet Nord ("Oevermann") erwiesen. Hier, so regte Wobbe an, sollte über einen Rückkauf nachgedacht werden, um dann kleinparzelliert das Land zu verkaufen. Bis zum Sommer, so berichtete Maria Schulte-Loh, werde die Gemeinde ein Konzept zur zukünftigen Schule der Sekundarstufe vorlegen. Darin soll ein Schulversuch beantragt werden mit dem Ziel den Standort der Hauptschule zu erhalten.

Die Tage des Hauses Bultmann am Ascheberger Kirchplatz scheinen endgültig gezählt; es soll, so Schulte-Loh, vielleicht noch im Januar abgerissen werden. Eine Renovierung würde über eine Million Euro kosten.