CDU will neue Schulleitung für Schule in Ascheberg

"Stärkung der Profilschule"

Nach den turbulenten Tagen mit dem Aus der Schulpartnerschaft mit Nordkirchen und der unverhofften Renaissance der Profilschule will die CDU möglichst schnell für eine solide Basis der Ascheberger Schule sorgen. Neben einer neuen Schulleitung soll auch die Kontrolle der Konkurrenz dazu beitragen.

ASCHEBERG

, 14.03.2017, 17:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
CDU will neue Schulleitung für Schule in Ascheberg

Die Profilschule.

Eigentlich sollte die Profilschule ab dem Sommer auslaufen, da die Anmeldezahlen zum Schuljahr 2016/17 und die Prognosen für die kommenden Jahre rückläufig waren. Um den Schulstandort Ascheberg zu erhalten, war daher eine Kooperation mit der Gesamtschule aus Nordkirchen geplant.

Diese war jedoch am 10. Februar gescheitert - viel zu wenige Eltern hatten ihre Kinder für den Standort Ascheberg angemeldet. Daraufhin hatte die Profilschule ein eigenes Anmeldeverfahren gestartet - mit Erfolg: Die Profilschule ist gerettet.

Antrag zur Stärkung der Profilschule für nächsten Schulausschuss

Nun hat CDU-Fraktionschef Ludger Wobbe unter der Überschrift „Stärkung der Profilschule“ einen Antrag für den nächsten Schulausschuss (Donnerstag, 30. März, 18 Uhr im Bürgerforum, Dieningstraße 7) verfasst.

Darin bezieht sich der 65-Jährige auf den Konsens in „Schule, Elternschaft, Verwaltung und Politik, die Profilschule mit einem gebündelten Maßnahmenpaket zu stärken“.

CDU sieht Neuausschreibung der Schulleiterstellen als Option

Dazu gehört nach Meinung der CDU auch die „umgehende Besetzung der Schulleiterstellen“, die nach dem Weggang von Guido Meyer und Sylke Reimann-Perez vakant seien. Bisher hatte die Bezirksregierung Münster als Schulaufsicht erklärt, dass das dreiköpfige Leitungsteam der Profilschule vorerst weiter die Geschäfte führen soll, allerdings sei eine Neuausschreibung der Schulleiterstellen durchaus eine Option. Diese Option wollen die Christdemokraten ziehen.

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Wie steht es um die Inklusionsbemühungen an anderen Schulen?

Außerdem weist Wobbe auf den Beschluss vom 16. September 2014 hin, wonach der Schulausschuss dem Schulversuch der Profilschule unter der Bedingung zugestimmt habe, dass „auch die Schulen der umliegenden Kommunen Ort des Gemeinsamen Lernens werden“ - also dass sie genau wie die Profilschule in Ascheberg im Sinne der Inklusion handeln.

„Dieser Punkt betrifft in nicht unerheblichem Maße die Konkurrenzfähigkeit der Profilschule“, so Wobbe. Die CDU möchte die Bezirksregierung am 30. März um eine Stellungnahme bitten, in welchem Maß diese Bedingung in anderen Kommunen umgesetzt worden ist.

Daher beantragt die CDU-Fraktion, Dr. Brigitte Schulte als zuständige Dezernentin der Bezirksregierung „oder einen anderen Vertreter“ zur nächsten Sitzung des Schulausschusses nach Ascheberg einzuladen.

Anmeldungen bis 17. März 2017 möglich
Die Profilschule Ascheberg nimmt noch bis Freitag, 17. März 2017, Anmeldungen entgegen Termine können im im Sekretariat vereinbart werden - unter 02593/9299230.

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