Containerlösung für Kita in Herbern kann kommen

Auf den Äckern

Nachdem klar war, dass die geplante Kita auf den Äckern in Herbern nicht nach dem Modulbau-Prinzip gebaut werden konnte, entschied man sich für eine Lösung aus Containern. Nun steht fest, welches Angebot die Gemeinde gewählt hat. Die Kita - nur eine zeitlich begrenzte Übergangslösung - soll Ende des Jahres fertig sein.

HERBERN

, 10.08.2017 / Lesedauer: 2 min
Containerlösung für Kita in Herbern kann kommen

Auf dem Gelände auf den Äckern werden die Kita-Container stehen.

Zwei Angebote für die neue evangelische Kita in Herbern lagen bei Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus auf dem Tisch. Seit Mittwoch steht fest: Die „Deutsche Industriebau Group“ aus Geseke wird die Container auf den Äckern vermieten.

Damit dauerte es zwar noch mal rund eine Woche länger als ursprünglich geplant. Laut Sunderhaus halten Gemeinde und Träger aber weiter am Eröffnungstermin Mitte November fest: „Im Grunde ist alles eingetütet, die Unterlagen für den Bauantrag sind fertig.“ Boden- und Lärmschutzgutachten seien ebenfalls beantragt worden – auf dem Gelände der zukünftigen Kita markieren Pflöcke den Bereich für das Schotterbett, auf dem die Container dann später stehen sollen.

Katholisches Pfarrheim St. Benedikt als Provisorium

37 Eltern hatten ihre Kinder für die neue Einrichtung angemeldet. Dass sie nicht wie ursprünglich geplant zum 15. August starten konnten, hatte für einigen Unmut in Herbern gesorgt. Zwölf Kinder können künftig das katholische Pfarrheim St. Benedikt an der Bergstraße als Provisorium nutzen, die übrigen Eltern lassen ihre Kinder entweder länger zu Hause oder in der Tagespflege. „Alle betroffenen Eltern erhalten in den nächsten Tagen ein Schreiben zur aktuellen Situation“, so Sunderhaus.

 

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