Darum hat die Profilschule Ascheberg eine Chance

Nach gescheiterter Kooperation

Die Kooperationsbemühungen zwischen der Profilschule Ascheberg und der Gesamtschule Nordkirchen sind gescheitert - im ersten Moment ein Schock für die Gemeinde. Durch das Scheitern würden sich für die Profilschule aber auch Chancen bieten, hieß es bei einem Treffen am Montagabend. Wir sagen, wann und wo Sie sich dazu informieren können.

HERBERN/ASCHEBERG

15.02.2017, 10:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Darum hat die Profilschule Ascheberg eine Chance

Einige Eltern haben sich am Montagabend spontan mit einigen Politikern aus Ascheberg getroffen, um die Situation, in der sich die Eltern befinden, etwas näher auszuloten.

Nicht nur als „Scheitern“, sondern auch als Chance sehen viele Eltern das Ende der Kooperationsbemühungen zwischen der Profilschule Ascheberg (PSA) und der Gesamtschule Nordkirchen. Bei einem spontanen Treffen der Ascheberger Fraktionen mit interessierten Eltern am Montagabend kam diese Ansicht sehr deutlich zum Ausdruck. Auch die Ascheberger Politiker – bei dem Treffen fehlte lediglich die SPD – betonten, dass auch ihr Interesse dem Erhalt der PSA gilt.

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„Der Schulstandort ist existenziell wichtig für die Gemeinde“, darin waren sich alle Fraktionen einig. Und auch, wenn es im Moment nicht so wirkt: Mit der PSA habe man ein Pfund, mit dem man wuchern könne.

So sei vor allem Marketing nun das Gebot der Stunde: „Die Reaktionen der Handwerker und Kaufleute, die im vergangenen Jahr erstmals Schüler aus der PSA zum Praktikum bei sich hatten, waren mehr als positiv – das ist nicht genug publik gemacht worden.“ Auch die Erfolge bei den Vergleichsarbeiten, bei denen die PSA-Schüler im Vergleich mit Gymnasiasten und Gesamtschülern regelmäßig sehr gut abschneiden, seien vielfach bei Eltern nicht bekannt.

"Die Eltern von der PSV überzeugen"

„Es ist wichtig, dass wir jetzt vor allem die Eltern von der PSA überzeugen, die ihre Kinder im vierten und dritten Schuljahr haben“, sagte Ludger Wobbe stellvertretend für alle anderen Fraktionen. „Wenn wir zweizügig starten könnten, wäre das schon einmal ein guter Anfang.“

Dazu ist es wichtig, den Eltern die Sicherheit zu bieten, dass ihre Kinder bis zum Ende der zehnten Klasse am Standort Ascheberg/Herbern unterrichtet werden – und zwar im „gewohnten Gymnasialniveau“, wie die Politiker betonten.

Termin mit vielen Informationen

Einen ersten Termin, bei dem sich Eltern über das weitere Vorgehen informieren können, gibt es bereits am Mittwoch (15. Februar) um 18 Uhr in der Aula der Profilschule in Ascheberg.

Hier wird, so war zu hören, auch Schuldezernentin Dr. Brigitte Schulte alle Fragen der Eltern zum weiteren Vorgehen beantworten. Auch Bürgermeister Dr. Bert Risthaus hat sein Kommen zugesagt.

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In Planung ist auch noch ein Tag der offenen Tür am Samstag, 18. Februar, zu dem Lehrer und Schüler der Profilschule von 10 bis 12 Uhr in die Mensa an der Bahnhofstraße eingeladen haben. 

Das Anmeldeverfahren läuft nun nicht - wie zunächst angekündigt - von Montag, 20. Februar, bis Freitag, 24. Februar. Neuer Stand: Anmeldungen sind möglich ab dem Tag der offenen Tür, Samstag, 18. Februar, bis Mittwoch, 22. Februar, 14 Uhr.

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