Das verändert sich bei den Gebühren in Ascheberg

Müll kostet mehr

Müll, Abwasser und Straßenreinigung: Zum Jahresende kalkulieren die Kommunen ihre Gebühren für das kommende Jahr. In Ascheberg sind Steigerungen, aber auch geringe Entlastungen geplant. In welchen Bereichen sich die Gebühren wie verändern, haben wir in einer Übersicht zusammengefasst.

Ascheberg

, 30.11.2016, 06:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das verändert sich bei den Gebühren in Ascheberg

Die Müllgebühren steigen in der Gemeinde Ascheberg.

Abwasser

Gute Nachrichten gibt es aus diesem Bereich:

  • Die Kosten für die allgemeine Abwasserbeseitigung bleiben stabil bei 2,82 Euro/Kubikmeter
  • Die Kosten für Niederschlagswasser sinken um 4 Cent auf 0,40 Euro pro Kubikmeter.

 

Fäkalschlamm

Hier ergibt sich ein differenziertes Bild bei den Kosten.

  • Die Grundgebühr für die Entsorgung der Klärgruben soll von 201,20 Euro auf 235,52 Euro klettern.
  • Die Mengengebühr dagegen sinkt: von 2,85 Euro pro Kubikmeter auf 2,28 Euro. 

 

Friedhofsgebühren

Die Gemeinde kündigt eine Steigerung der Kosten für Gräber auf den kommunalen Friedhöfen an. Die Erhöhung beläuft sich je nach Grabstätte auf 1,48 bis 3,11 Prozent.

  • Ein Urnenwahlgrab (Nutzungsrecht 20 Jahre) kostet künftig 615,26 statt 597,25 Euro, was einem Anstieg um 3,02 Prozentpunkten entspricht.
  • Die dazugehörigen Gebühren, beispielsweise für die Herrichtung und die Trauerhalle, klettern zumeist um rund drei Prozentpunkte. So kostet die Nutzung des Zellentraktes in der Trauerhalle künftig 436,27 statt 498,64 Euro, was einem Anstieg sogar um 6,76 Prozent entspricht.

 

Müllgebühren

Die Müllgebühren steigen im Schnitt im kommenden Jahr gegenüber 2016 um 1,8 Prozent. Zwei Beispiele aus der geplanten Gebührensatzung für 2017:

  • für jeden 80-l-Abfallbehälter bei vierwöchentlicher Abfuhr des Restmülls, 14-tägiger Abfuhr des Biomülls und vierwöchentlicher Abfuhr der Papiertonne einschließlich zweimaliger Abfuhr von sperrigen Abfällen, sechsmaliger Entsorgung von Sonderabfällen (Schadstoffmobil), zweimaligem Schreddern von Baum- und Strauchschnitt sowie der Nutzung des Recyclinghofes 171 Euro.
  • für jeden 120-l-Abfallbehälter bei vierwöchentlicher Abfuhr des Restmülls, 14-tägiger Abfuhr des Biomülls und vierwöchentlicher Abfuhr der Papiertonne einschließlich zweimaliger Abfuhr von sperrigen Abfällen, sechsmaliger Entsorgung von Sonderabfällen (Schadstoffmobil), zweimaligem Schreddern von Baum- und Strauchschnitt sowie der Nutzung des Recyclinghofes 231,48 Euro.

 

Straßenreinigung

Hierbei dürfen sich die Bürger auf eine geringfügige Einsparung freuen. 2017 soll die Gebühr pro laufenden Meter von aktuell 1,55 Euro auf 1,54 Euro sinken. Möglich machen das Überschüsse aus den Nachkalkulationen der vergangenen Jahre, die zum Teil den Aschebergern zugute kommen.  

Wann und Wo?
Der Haupt- und Finanzausschuss diskutiert am Dienstag, 6. Dezember, ab 18 Uhr in öffentlicher Sitzung über die Vorschläge. Ort: Saal des Bürgerforums, Dieningstraße 7. Weiteres Thema an diesem Abend ist unter anderem der geplante Neubau einer Kindertageseinrichtung an der Herberner Straße.

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