DRK Herbern ist stolz auf die Jugendarbeit

Deutsches Rotes Kreuz

Mehr als 600 Stunden absolvierte das DRK Herbern allein im ersten Quartal 2019. Besonders stolz ist das Rote Kreuz aber auf eine ganz andere Zahl.

Herbern

, 14.04.2019, 16:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
DRK Herbern ist stolz auf die Jugendarbeit

Das DRK-Vorstandsteam mit den Jubilaren. © Bernd Warnecke

Auf ein ereignisreiches Jahr 2018 und auf das erste Quartal 2019 blickte das DRK Herbern bei der Jahreshauptversammlung in der „Pizzeria Antica Fattoria“ zurück. Rotkreuzleiter Rainer Frisch berichtete über die Aktivitäten des Ortverbandes. Im ersten Quartal 2019 standen für die Rotkreuzgemeinschaft 28 Termine mit insgesamt 630 Stunden auf dem Programm – inklusive der Stunden der Arbeitsgruppen und der Breitenausbildung Erste-Hilfe.

Die Gemeinschaft des DRK besteht zurzeit aus 28 Aktiven, davon zwei Ärzte, ein Rettungsassistent, ein Rettungssanitäter, 13 Rettungshelfer, drei Sanitäter und acht Ersthelfer. Stolz ist das DRK auf die gute Jugendarbeit. Das Herberner Jugend-Rotkreuz (JRK) ist einer der stärksten Verbände im Landesverband NRW.

Großer Andrang in der Teddyklinik

Peter Koch berichtete über die Aktivitäten des Jugend-Rotkreuzes (JRK). So unterstützte das JRK die Aktiven bei 320 Stunden. In Aus- und Fortbildung investierte das JRK 296 Stunden. In Herbern gab es über 200 Gruppenstunden, erstmals auch eine in Ascheberg. Koch hob die gute Zusammenarbeit mit den Aschebergern und dem Kreisverband hervor.

Das JRK hat über 50 Mitglieder und ist neu strukturiert in fünf Arbeitsgruppen. Auch die Kleinsten werden schon an den Rettungsdienst herangeführt. „In der Teddy-Klinik, in die die Jüngsten ihr verletztes Stofftier bringen, gab es 150 Verarztungen“, stellte Koch die Aktivitäten des JRK anschaulich mit einer Diashow dar.

Die Gemeinde Herbern hat vor, ein neues Feuerwehr-Gerätehaus zu bauen. Auch das DRK soll an das neue Gebäude angeschlossen sein. „Unsere Ideen sollen eingebunden werden. Es sollen weitere Gespräche mit den Verantwortlichen in der Gemeinde geführt und Wünsche berücksichtigt werden“, so DRK-Vorsitzender Hans Kraß zu den Mitgliedern.

Jubilare geehrt

Wahlen fanden in diesem Jahr nicht statt, jedoch wurden die verschiedenen Posten bestätigt. Rotkreuzleiter ist Rainer Frisch, der von Kreisrotkreuzleiter Dirk Musiol eine Auszeichnung erhielt. Stellvertretender Rotkreuzleiter ist Tobias Tyburzy.

Rote-Kreuz-Arzt ist Dr. Berndhard Lohmann, stellvertretender Arzt Daniel Krieter. Leiter des Jugend-JRK ist Peter Koch, sein Stellvertreter Michael Schütte-Nütgen. Zu Kassenprüferinnen wurden Wibke und Dörte Kaufmann, Claudia Närdemann und Felix Krass bestimmt.

Für ihre langjährige Mitarbeit wurden Thorsten Scholz für 25 Jahre, Manfred Neuhaus für 40 Jahre und Gabriele Pöttendrup für 50 Jahre geehrt.

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