Antika Fattoria rappelvoll: 72 Frauen beim traditionellen Eieressen der kfd Herbern

Frauengemeinschaft

Zum 51. Mal hatten sich die kfd-Frauen am Mittwoch zum geselligen Eier-Essen getroffen. Selbst gebastelte Hühner dekorierten die hübsch gedeckten Tische in der Domschänke Antika Fattoria.

Herbern

, 25.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Antika Fattoria rappelvoll: 72 Frauen beim traditionellen Eieressen der kfd Herbern

Selbst gemachtes Brot und bunte Ostereier von Eier Hugo verzehrten die kfd-Frauen mit Hochgenuss. © Helga Felgenträger

72 Frauen zählte Teamsprecherin Angelika Hölscher bei der Traditionsveranstaltung, die in diesem Jahr besonders gut besucht war. Mit einem kleinen Wermutstropfen allerdings. „Wir hätten gerne unseren Präses Pater George dabei gehabt, aber er wurde nach Indien abberufen“, berichtete Angelika Hölscher. Der neue Chef seines Ordens habe ihn kennenlernen wollen, er möge über seine Arbeit in der Gemeinde Ascheberg berichten.

Leckere Eier von Eier Hugo

Eine gute Nachricht schob Hölscher gleich hinterher: Pater George konnte eine Spende von 350 Euro für die philippinischen Kinder mitnehmen, die er im Anschluss an Indien noch besuchen wollte. Zudem informierte sie die Mitglieder über eine weitere gute Tat: „Die Bedienung hat das Trinkgeld von 250 Euro, das sie bei unserer Karnevalsveranstaltung erhielt, beim Frühlingsfest an die Behindertenhilfe Herbern gespendet“, sagte sie unter großem Beifall.

Antika Fattoria rappelvoll: 72 Frauen beim traditionellen Eieressen der kfd Herbern

Die selbst gemachten Hühner durften die Frauen im Anschluss an das Eieressen mit nach Hause nehmen. © Helga Felgenträger

Zum Auftakt der geselligen Runde stimmten die Frauen mit einem Blick ins kfd-eigene Liederheft das erste Lied „Es tönen die Lieder“ an – begleitet von Alfons Schubert auf dem Akkordeon. Danach ließen es sich die Frauen schmecken. „Früher haben wir die Eier noch selbst gefärbt, heute kommen sie von Eier Hugo“, erwähnte Hölscher. Doch das machte keinen Unterschied: Sie mundeten den Frauen genauso gut.

Witz, Humor und Trompeten-Töne

Nach der Stärkung folgte dann ein kurzweiliges Programm: So stellte Brigitte Hölscher den „Baum der Erkenntnis“ aus einem indischen Dorf vor, der aber genauso gut in Herbern hätte stehen können. Danach folgte ihre Geschichte von der alten Frau mit zwei Schüsseln. Die eine Schüssel hatte einen Sprung und verlor Wasser. Das Rinnsal führte dazu, dass es am Wegesrand wieder blühte. Was lernten die Zuhörerinnen daraus: Es ist nicht alles Müll, was kaputt ist.

Antika Fattoria rappelvoll: 72 Frauen beim traditionellen Eieressen der kfd Herbern

Teamsprecherin Angelika Hölscher (r.) freute sich über die große Resonanz beim Eieressen. © Helga Felgenträger

Zwei plattdeutsche Beiträge bot Brigitte Feldmann mit „Ik möch sau chän“ und „Engel ob Äerden“. Danach berichtete Ulrike Börtz-Schütte vom Veilchen der Freude und dem kleinen Jungen, der an seine Mutter schrieb und dabei offensichtlich nichts verschwieg.

Mit Humor und Witz gab das Duo Eva Bathe und Lisa Krampe Einblick in den guten Geschmack, im Anschluss daran führten sie gemeinsam mit Brigitte Feldmann den Sketch „Die Vernehmung“ auf. Zwischendurch konnte Hölscher zwei ganz besondere Gäste begrüßen: Johannes und Raphael Forsthövel von der Blaskapelle Schwartländer. Sie ließen für die Frauen ihre Trompete ertönen.

Erinnerung an den „Tag der Diakonin“

Den Abschluss bildeten Ulrike Börtz-Schütte, Brigitte Feldmann, Brigitte Hölscher, Lisa Krampe, Heike Overs, Gerda Peters, Maria Rotert, Marlies Schütte und Ursula Wenning mit ihrem Lied „Wir sind eine große Familie“.

Antika Fattoria rappelvoll: 72 Frauen beim traditionellen Eieressen der kfd Herbern

Alfons Schubert übernahm die musikalische Begleitung auf dem Akkordeon. © Helga Felgenträger

Bevor sich die Runde dann nach einem gelungenen Nachmittag auflöste, erinnerte die Teamsprecherin noch an den Wortgottesdienst zum „Tag der Diakonin“. Unter dem Motto „Macht Kirche zukunftsfähig“ stellt der Tag die diakonische Sendung der Kirche in den Mittelpunkt.

Diese könne erst dann vollständig wirksam werden, wenn auch Frauen am Dienst des Diakonats gleichberechtigt teilhaben, so Hölscher. Die zentrale Veranstaltung der Region Lüdinghausen findet am Montag, 29. April, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Marien in Olfen-Vinnum statt.

Lesen Sie jetzt