Eichenprozessionsspinner

EPS-Befall in Ascheberg in 2021 deutlich geringer als im Vorjahr

Das verregnete Frühjahr hat dem Eichenprozessionsspinner in der Gemeinde Ascheberg offenbar stark zugesetzt. Der Befall war in diesem Jahr deutlich geringer als noch in 2020.

In diesem Jahr hat der Eichenprozessionsspinner (EPS) sich offensichtlich deutlich weniger ausgebreitet in der Gemeinde Ascheberg als in den Vorjahren. Das teilte Klaus van Roje (Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen) am Dienstagabend (14. September) im Nachhaltigkeits- und Mobilitätsausschuss mit. Nicht nur habe es relativ wenige Absaugungen gegeben, Bürgerinnen und Bürger hätten auch nur in 8 Fällen EPS-Befall gemeldet. Im Vorjahr seien es 60 gewesen.

6300 Euro weniger EPS-Kosten als noch im Vorjahr

Das habe sich auch in den Zahlen niedergeschlagen: Anstelle von 13.600 Euro für die EPS-Bekämpfung in 2020 seien dieses Jahr nur 7300 Euro fällig geworden. Hubertus Beckmann (parteilos) führte das vor allem auf die Witterung zurück. „Der kühle Mai hat dem EPS keinen Spaß gemacht.“ Allerdings teilte van Roje mit, dass man auch in Zukunft mit dem EPS leben werden müsse.

Die UWG bat die Gemeindeverwaltung deshalb darum, alternative Bekämpfungsmethoden und -möglichkeiten abzuwägen, anders als die bekannten Biozide. Auch wenn dies an neuralgischen Punkten wie Schulen und Kitas nötig sei. In anderen Bereichen bedürfe es weiterer Maßnahmen neben den Nistkästen, die „nur in Teilbereichen“ wirksam waren: „Ein Informationsaustausch mit den umliegenden Gemeinden, die schon Alternativen bei der Bekämpfung nutzen, wäre hilfreich“. Man arbeite schon so, entgegnete van Roje. Auch Besprechungen mit den Umlandgemeinden gebe es zwei Mal im Jahr. Trotzdem stimmten die Ausschussmitglieder dem Antrag einstimmig zu.