"Familienkarte" soll Familien locken

ASCHEBERG Familien in Ascheberg soll's besser gehen, auswärtige Familien sollen in die Gemeinde ziehen. Alle Fraktionen begrüßen den Vorschlag der FDP, eine "family card" einzuführen.

von Ruhr Nachrichten

, 20.02.2008, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jochen Wismann setzt sich für Familien ein.

Jochen Wismann setzt sich für Familien ein.

Annemarie Bickenbach sagte für die UWG ihre grundsätzliche Unterstützung zu, erinnerte an den Antrag ihrer Fraktion, den "Neubürgerzuschlag" beim Erwerb von Grundstücken abzuschaffen. Martina Bünnigmann (CDU) deutete an, dass sich ihre Fraktion kurzfristig mit dem UWG-Antrag befassen werde. Gleichzeitig erwähnte sie bereits vorhandene Ermäßigungen, die weiter gepflegt werden müssten. Sie warnte davor, mit einer "Strategie des Geschenke-Verteilens" Menschen in die Gemeinde zu bekommen: "Wir wollen Qualität, wir wollen uns von anderen abheben".

Annemarie Bickenbach sagte für die UWG ihre grundsätzliche Unterstützung zu, erinnerte an den Antrag ihrer Fraktion, den "Neubürgerzuschlag" beim Erwerb von Grundstücken abzuschaffen. Martina Bünnigmann (CDU) deutete an, dass sich ihre Fraktion kurzfristig mit dem UWG-Antrag befassen werde. Gleichzeitig erwähnte sie bereits vorhandene Ermäßigungen, die weiter gepflegt werden müssten. Sie warnte davor, mit einer "Strategie des Geschenke-Verteilens" Menschen in die Gemeinde zu bekommen: "Wir wollen Qualität, wir wollen uns von anderen abheben".

Teil eines Gesamtkonzepts

Irene Hellwig (SPD) regte an, die Familienkarte als ein Teilchen in einem größeren Gesamtkonzept zu sehen; es könnte die Zeit "vor der Geburt", "die Schulzeit", "Sportzeit" unterteilt sein: "Wenn wir familienfreundlich sein wollen, dann brauchen wir ein Gesamtkonzept".

Natürlich, so Jochen Wismannn im Verlauf der Diskussion, müsse sich der Rat darüber im Klaren sein, dass die Familienkarte Geld koste, sie sei ein Signal für junge Familien und eins für die Verwaltung, dass die Politik dieses Thema aktiv aufgreife.

Beigeordneter Klaus Limbrock will in der Verwaltung sehen, welche "Verwaltungsprodukte" zu verbilligen seien, man könne die an die Vereine appellieren. Auf keinen Fall dürfe die Karte mit einer Einkommensprüfung gekoppelt sei, "damit wir nicht mehr Geld ausgeben als wir sparen."