Firma will fürs Turbo-Internet aufs Gaspedal treten

Infoabend zum Thema Glasfaserausbau

Die Breitbandversorgung (BBV) Münsterland wirft beim Thema Glasfaserausbau noch mal alles in die Waagschale: Vor 113 Zuhörern beim Infoabend in der Gaststätte Deitermann hieß es: „Wir werden unsere Informations- und Marketingaktivitäten verdoppeln.“ Wir haben uns bei den Besuchern umgehört.

Herbern

von Louisa Neupert

, 25.07.2015, 05:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie berichtet fehlt noch mehr als die Hälfte der benötigten 1500 Verträge, um den Glasfaserausbau in der Gemeinde Ascheberg zu realisieren. Zumindest die Gäste am Donnerstagabend bei Deitermann waren sich einig: „Wir brauchen schnelles Internet in Herbern.“ Eine Teilnehmerin wies darauf hin, dass spätestens 2020 ohnehin analoge Telefonie abgeschaltet würde. „Allein deshalb macht es Sinn, sich jetzt damit zu beschäftigen.“

Erfolgreicher Abend

Neben der BBV ist auch die Helinet GmbH aus Hamm mit im Boot. Pressesprecherin Ute Obering wertete den Abend als Erfolg – mit so einer Resonanz hätten die Veranstalter nicht gerechnet. „Am Vortag in Nordkirchen waren es nur 38 Besucher.“ Wolfgang Ruh, Vertriebsleiter bei BBV, appellierte an alle Ascheberger Bürger: „Wenn alle an einem Strang ziehen, legen wir gemeinsam die Basis für den Glasfaserausbau in Ascheberg und Nordkirchen.“

Stimmen der Besucher der Infoveranstaltung zum Thema Glasfaserausbau: 

Noch bis zum 31. Juli haben die Bürger Zeit, einen Vorvertrag mit der BBV oder Helinet abzuschließen. Die Anschlussgebühr kostet bis zu diesem Stichtag statt 700 nur 100 Euro. Sollten die 1500 Verträge zusammenkommen, würde der Anschlusspreis ab August entsprechend erhöht.

Gebühren werden erst fällig, wenn Anschluss in Betrieb geht

Wolfgang Ruh wies erneut darauf hin, dass die Gebühren für schnelles Internet  – neben der Anschlussgebühr geht es ab 39,95 Euro im Monat los – erst fällig werden, wenn der neue Glasfaseranschluss auch in Betrieb geht. „Das erleichtert den Wechsel vom alten Internetanbieter und schützt vor Mehrfachbelastung“, so der Vertriebsleiter. „Die Laufzeit von Altverträgen spielt also keine Rolle.“

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