Klimaschutz in Ascheberg

Photovoltaik: Ascheberg bewilligt Gelder für 28 weitere Anlagen

Die 28 Antragsteller für PV-Anlagen können sich freuen: Ihre Anträge auf Gemeindeförderung werden bewilligt. Aus welchen Topf, machte der CDU allerdings zunächst Bauchschmerzen.
Ein Mann vor einer Photovoltaik-Anlage
Die 28 ausstehenden Anträge auf Photovoltaik-Förderung in der Gemeinde Ascheberg werden bewilligt (Symbolbild). © picture-alliance/ dpa

Die Mittel aus dem gemeindeeigenen Fördertopf, um mehr Aschebergerinnen und Ascheberger dazu zu bekommen, sich eine eigene Photovoltaik-Anlage aufs Dach zu setzen oder sich einen Batteriespeicher zuzulegen, waren so schnell weg wie sie freigegeben wurden. Erst 50.000, dann noch einmal 30.000 Euro sind insgesamt 111 Haushalten zu Gute gekommen. Was allerdings auch dazu führte, dass die Zukunft 28 weiterer Anträge bisher unklar geblieben ist.

Der Rat der Gemeinde Ascheberg hat allerdings am Dienstagabend (20. Juni) entschieden, dass weitere Mittel für diese 28 Personen gestellt werden sollen, um einen weiteren Anreiz für das Klima zu setzen. Diese Mittel werden aus dem Klimaschutz-Topf des Haushaltes genommen. Zwar stimmten die Ratsmitglieder einstimmig dafür, Gisela Lamkowsky (CDU) hatte vorab allerdings bedenken geäußert. Denn der Topf hält insgesamt 80.000 Euro bereit. Und 24.000 Euro allein kommen nun den Antragstellern zu Gute.

„Für mich ist es fraglich, ob wir den Topf schon komplett leer machen sollten. Und ehrlichermaßen sollte der Topf immer da sein, damit Vereine in Sachen Klimaschutz auch noch aktiv werden können.“ Kämmerer Stefan Feige erklärte daraufhin, dass bisher aus dem Topf erst 8239,37 Euro abgerufen worden seien. Außerdem wolle man noch sogenannte Ökopunkte für neu entstehende Baugebiete kaufen. Und dann seien immer noch Gelder über.

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