Friseursalon Wessel verliert Mitarbeiterin und ist gezwungen, sich anders aufzustellen

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Der Friseursalon Wessel muss den Abgang einer verlässlichen Mitarbeiterin verkraften. Dadurch ändert sich auch gravierend etwas am Geschäftsmodell des bekannten Herberner Salons.

Herbern

, 09.08.2019, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir mussten uns einfach zu diesem Schritt entschließen“, so Friseurmeisterin Melanie Wessel (50). Ab dem 3. September gibt es in dem Salon an der Südstraße den Haarschnitt für Damen und Herren nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung.

„Wir appellieren an das Verständnis unserer Kundschaft“, so Melanie Wessel hoffnungsvoll. „Durch Veränderungen im Mitarbeiterstamm haben wir keine andere Option mehr gesehen, um wie bislang weiterhin effektiv und kundenorientiert arbeiten zu können.“

Mitarbeiterin verlässt Salon Wessel aus persönlichen Gründen

Friseurin Julia Gabriel verlässt nach acht Jahren aus persönlichen Gründen – Umzug nach Dortmund – den alteingesessenen Friseurbetrieb.

„Somit bricht uns eine festangestellte Mitarbeiterin weg“, sagt die Chefin, die in diesem Jahr ihren 25-jährigen Meisterbrief feiern kann. „Das aufzufangen, wird nicht einfach.“

Bisher ohne Terminvergabe gearbeitet

Seit jeher arbeitet der familiär geführte Betrieb ohne Termin und oftmals stehen die ersten Kunden schon vor den Öffnungszeiten im kleinen Eingang.

„Als ich das Geschäft im Jahr 2005 von meinen Eltern übernommen habe, mussten wir noch nicht über feste Termine nachdenken. Wir möchten einfach, dass die Kunden sich weiterhin wohl fühlen und nicht das Gefühl der ‚Abfertigung’ haben.“

Wer Interesse an einer Anstellung im Salon hat, kann sich dort melden.

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