Fundgrube freut sich über mehr Kundschaft – was die Westerwinkel Apotheke damit zu tun hat

rnFundgrube Herbern

Seit 32 Jahren ist die Fundgrube eine Größe in Herbern. 2017 zog sie an die Merschstraße. Zwei Jahre später ist klar: Ein Klientel besucht den Second-Hand-Laden nun häufiger.

Herbern

, 26.08.2019, 14:51 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit mehr als 32 Jahren bietet die Herberner Fundgrube gut Erhaltenes für Groß und Klein an. Seit dem Umzug im Jahr 2017 vom ehemaligen Standort Münsterstraße zum jetzigen an der Merschstraße hat sich der Gebrauchtwarenladen dort gut etabliert.

„Wir haben ein gutes Verhältnis zu den Geschäftsleuten hier in der Nachbarschaft und etwas mehr Kundschaft als am alten Standort“, sagt Inhaberin Birgit Sendermann (54) am Montag (26. August) während eines Besuches in den Räumen an der Merschstraße 3.

Geschäft 2005 von Schwiegermutter Luzia übernommen

Öffnungszeiten:
  • montags 9 bis 12.30 und 15 bis 18.30 Uhr
  • dienstags 9 bis 12.30 und 15 bis 18.30 Uhr
  • mittwochs 15 bis 18.30 Uhr
  • donnerstags 9 bis 12.30 und 15 bis 18.30 Uhr
  • freitags 9 bis 12.30 und 15 bis 18.30 Uhr
  • samstags 10 bis 12.30 Uhr
  • sonntags geschlossen

Gemeinsam mit Ehemann Bernhard (57) hat sie das Geschäft 2005 von Schwiegermutter Luzia übernommen. „Die vielen Stammkunden haben den Umzug positiv bewertet“, so Bernhard Sendermann. „Während die alten Räumlichkeiten zwar dunkel, aber urig waren, haben wir hier, dank der hohen Decken, viel mehr Licht. Das gefällt den Leuten.“

Bis zur Decke stapelt sich dann auch das Warenangebot. Angeboten werden Fahrräder jeglicher Größe, Kinderspielzeug, Bücher und Kinderautositze.

Aber auch für die sportlichen Hobbys des Nachwuchses ist gesorgt. Reit- und Fußballzubehör findet der Kunde hier. „Die Kinder wachsen so schnell, die können zum Beispiel Reitstiefel- oder auch Hosen gar nicht auftragen“, weiß Birgit Sendermann.

Groschenromane werden gut angenommen

Die direkte Nachbarschaft zur Apotheke habe dazu geführt, dass die Anzahl der älteren Damen, die die Herberner Fundgrube besuchen, noch einmal gestiegen sei, sagen die beiden Geschäftsinhaber. Die Damen lesen gerne die sogenannten „Groschenromane“. Diese gibt es nach wie vor für kleines Geld.

Bringen die Damen die Romane wieder, erhalten die Kundinnen 5 Cent als Dankeschön zurück. „Es ist tatsächlich so, dass an unserem jetzigen Standort viele Kunden der Apotheke anschließend auch bei uns hereinschauen.“

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Erstes Ladenlokal der Fundgrube an der Werner Straße

Am 28. April 1987 eröffnete Luzia Sendermann ihren Second-Hand-Laden in Herbern. Das erste Ladenlokal befand sich auf der Werner Straße 3. Da das Warenangebot jedoch schon bald zu groß für den vorhandenen Raum war, zog die Fundgrube am 1. Juli 1990 zum Standort an der Münsterstraße um. Bis zum dritten Umzug sollte es dauern.

Zum Frühlingsfest 2017 hatte man das neue Ladenlokal an der Merschstraße eröffnet. Das bisherige Sortiment sollte sich nicht ändern. Und dieses Versprechen haben die Sendermanns gehalten.

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