Gasbohr-Gegner bilden Menschenkette in Nordick

Vor dem Bohrturm in Ascheberg

Aus allen Himmelsrichtungen sind am Sonntagnachmittag Gasbohr-Gegner zum Bohrplatz in Ascheberg gekommen. Sie bildeten eine mehr als 200 Meter lange Menschenkette vor dem Bohrturm in Herbern-Nordick.

HERBERN

, 22.05.2016, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gasbohr-Gegner bilden Menschenkette in Nordick

Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.

Die Teilnehmer hielten diverse Banner und Plakate in die Höhe, während sie zum Bohrplatz pilgerten. Mit dabei war auch das Ascheberger UWG-Ratsmitglied Dr. Christoph Koch. Mit ihm: rund 40 bis 50 weitere Herberner. „Wir sind bei der Sternfahrt zwar nur 13 Leute gewesen, der Rest ist aber anderweitig angereist, die Resonanz ist super“, sagte Koch vor Beginn der Demonstration. „Nicht alles, was wir dürfen, sollten wir auch machen - in diesem Fall nach Gas bohren. Besser wäre es, regenerative Energien zu fördern.“

Die Stimmung der Demonstranten war friedlich und gleichzeitig bestimmt - Fracking sollte weder in Nordick, noch sonst wo in Deutschland stattfinden. So stellte es auch Jürgen Blümer vom Klimabündnis Hamm dar. Er eröffnete die Demonstration mit wenigen aber deutlichen Forderungen. „Die Politik soll ihre Fehler nicht wiederholen. Dafür müssen wir kämpfen.“

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Protest und Menschenkette gegen Gasbohren in Nordick

Kein Gasbohren in Herbern-Nordick. Das ist das Ziel von rund 200 Demonstranten gewesen. Sie bildeten eine Menschenkette vor dem Turm, an dem es in Kürze Probebohrungen geben soll.
22.05.2016
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Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Szenen von der Protestaktion in der Bauernschaft Nordick gegen Gasbohren.© Foto: Jan Hüttemann
Schlagworte Herbern

Herbernerinnen sorgen sich um das Grundwasser

Die Sorgen der Demonstranten waren entsprechend vielfältig. „Hier ist die Politik gefragt, wir können nicht einfach die Rohstoffe aus der Erde ziehen, als gäbe es kein Morgen“, sagt Anne Krieter (62) aus Herbern.

Hannelore Wesselmann (61), mit der sie gemeinsam angereist ist, sieht dabei vor allem die Trinkwasserqualität gefährdet: „Für unsere Versorgung benötigen wir hier das Grundwasser. Wir können nicht einfach riskieren, das zu verspielen.“ Auch die Abfallbeseitigung sei ein Problem. „Die Unternehmen sichern sich das Geld, auf den Bohrschlämmen zum Beispiel bleiben wir am Ende sitzen.“

Neben vielen Bürgern waren zahlreiche Umweltbündnisse und -organisationen wie die FUGE Hamm, die BigG aus Drensteinfurt, Hamm und Ascheberg vertreten.  

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