Großbrand auf Hof Billermann - 200 Ferkel verendet

Bauerschaft Forsthövel

Mehr als 200 junge Schweine verendeten am späten Mittwochabend bei einem Großbrand auf dem Hof Billermann. Als die Feuerwehr gegen 22 Uhr eintraf, stand das Gebäude bereits komplett in Flammen. In der Scheune lauerten besondere Gefahren auf die Retter.

HERBERN

von Von Tina Nitsche und Jörg Heckenkamp

, 13.09.2012, 10:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

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Brand auf Bauernhof in Herbern

Bei einem Brand auf einem Bauernhof in der Bauernschaft Forsthövel sind 200 Ferkel vereendet, 200 konnten Feuerwehr und Landwirte noch retten. Der Stall wurde komplett zerstört.
12.09.2012
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Die Strohballenscheune stand in Flammen. © Foto: Tina Nitsche
Das gesamte Strohlage auf dem Hof Billermann im Forsthövel brannte.© Foto: Tina Nitsche
Einige Ferkel überlebten die Flammenhölle und wurden unter Aufsicht von Veterinären und mit Hilfe von Nachbarn umquartiert. © Foto: Tina Nitsche
Dichter Qqualm nahm die Sicht. F© Foto: Tina Nitsche
Was blieb waren Schutt und Asche. © Foto: Tina Nitsche
Gleich meherre Löschangriffe waren erforderlich, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. © Foto: Tina Nitsche
Löschangriff aus der Luft. © Foto: Tina Nitsche
Während die Feuerwehr die Brandbekämpfung übernahm, halfen die Nachbarn bei der Umquartierung der Ferkel. © Foto: Tina Nitsche
Brand bei Eier Hugo in Herbern.© Foto: Tina Nitsche
Die Feuerwehrkameraden hatten alle Hände voll zu tun.
© Foto: Tina Nitsche
Die Gefahr: In der brennenden Scheune lagerten Propangasflaschen, die Gott sei dank rechtzeitig gesichert werden konnten. © Foto: Tina Nitsche
Brand auf dem Hof Billermann in Herbern. © Foto: Tina Nitsche
Im Strohlager brach das Feuer auf dem Hof Billermann aus. Die Scheune brach teilweise in sich zusammen und gilt als einsturzgefährdet.© Foto: Tina Nitsche
Als die Feuerwehr eintraf, stand der Stall bereits in hellen Flammen.© Foto: Andre Braune
Der Schweinestall brannte komplett ab.© Foto: Andre Braune
Die Feuerwehr konnte das Gebäude nur noch von außen löschen.© Foto: Andre Braune
Die Feuerwehr konnte das Gebäude nur noch von außen löschen.© Foto: Andre Braune
Der Einsatz dauerte bis in den Morgen.© Foto: Andre Braune
Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen bis in den Morgen. Auch eine Brandwache musste eingerichtet werden.© Foto: Andre Braune
Der Rauch war weithin zu sehen.© Foto: Andre Braune
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Aus entsprechendem Sicherheitsabstand kühlten die Wehrleute Dieseltank und Gasflaschen. „Außerdem mussten wir uns draußen um einen oberirdischen Flüssiggastank kümmern.“ Erst dann konnten sie das eigentliche Feuer bekämpfen. Der Einsatz war erst Donnerstagmorgen gegen 8 Uhr beendet. Der Sachschaden dürfte sich im sechsstelligen Bereich befinden.

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Brand auf Bauernhof in Herbern

Bei einem Brand auf einem Bauernhof in der Bauernschaft Forsthövel sind 200 Ferkel vereendet, 200 konnten Feuerwehr und Landwirte noch retten. Der Stall wurde komplett zerstört.
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Die Strohballenscheune stand in Flammen. © Foto: Tina Nitsche
Das gesamte Strohlage auf dem Hof Billermann im Forsthövel brannte.© Foto: Tina Nitsche
Einige Ferkel überlebten die Flammenhölle und wurden unter Aufsicht von Veterinären und mit Hilfe von Nachbarn umquartiert. © Foto: Tina Nitsche
Dichter Qqualm nahm die Sicht. F© Foto: Tina Nitsche
Was blieb waren Schutt und Asche. © Foto: Tina Nitsche
Gleich meherre Löschangriffe waren erforderlich, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. © Foto: Tina Nitsche
Löschangriff aus der Luft. © Foto: Tina Nitsche
Während die Feuerwehr die Brandbekämpfung übernahm, halfen die Nachbarn bei der Umquartierung der Ferkel. © Foto: Tina Nitsche
Brand bei Eier Hugo in Herbern.© Foto: Tina Nitsche
Die Feuerwehrkameraden hatten alle Hände voll zu tun.
© Foto: Tina Nitsche
Die Gefahr: In der brennenden Scheune lagerten Propangasflaschen, die Gott sei dank rechtzeitig gesichert werden konnten. © Foto: Tina Nitsche
Brand auf dem Hof Billermann in Herbern. © Foto: Tina Nitsche
Im Strohlager brach das Feuer auf dem Hof Billermann aus. Die Scheune brach teilweise in sich zusammen und gilt als einsturzgefährdet.© Foto: Tina Nitsche
Als die Feuerwehr eintraf, stand der Stall bereits in hellen Flammen.© Foto: Andre Braune
Der Schweinestall brannte komplett ab.© Foto: Andre Braune
Die Feuerwehr konnte das Gebäude nur noch von außen löschen.© Foto: Andre Braune
Die Feuerwehr konnte das Gebäude nur noch von außen löschen.© Foto: Andre Braune
Der Einsatz dauerte bis in den Morgen.© Foto: Andre Braune
Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen bis in den Morgen. Auch eine Brandwache musste eingerichtet werden.© Foto: Andre Braune
Der Rauch war weithin zu sehen.© Foto: Andre Braune
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Bei den Löscharbeiten auf dem als „Eier Hugo“ bekannten Gehöft an der Straße Forsthövel-Haiholt übertönte das Gequieke der Ferkel auf dem Hof Billermann die Motoren- und Pumpengeräusche der Feuerwehrwagen. Auf einem Hänger wurden sie mit Hilfe von einigen Nachbarn in der Nacht zum Donnerstag unter Aufsicht von Veterinären umquartiert. Zumindest die, die von den rund 400 Ferkeln überlebten. Daniel Heitbaum. „Mehr als 200 fielen dem Brand zum Opfer.“ Die meisten Tiere verendeten durch Rauchgasvergiftung.

Es war am Mittwochabend gegen 21.55 Uhr, als alle drei Löschzüge der Gemeinde Ascheberg alarmiert wurden. „Brand bei Eier Hugo“ lautete die Meldung. Den Blauröcken bot sich beim Eintreffen ein schreckliches Szenario. Das gesamte Strohlager stand in Flammen, dichter Qualm hing über dem Hof Billermann im Forsthövel-Haiholt und erschwerte die Sicht. Im rückwärtig angrenzenden Stall kämpften die rund 400 Ferkel ums Überleben.

Schläuche schlängelten sich quer über den Hof, das Strohlager brach teilweise in sich zusammen. Während die Feuerwehr das Feuer bekämpfte, quartierte Hugo Billermann mit Hilfe zahlreicher Nachbarn die Ferkel um. Lichtstrahler und Fluter wurden eingesetzt, um die Arbeit zu erleichtern. Auf die Blauröcke wartete eine Nachtschicht. Denn nachdem die Scheune gelöscht worden war, musste das Stroh raus. „Das wird auf das angrenzende Feld gebracht, großflächig verteilt und komplett abgelöscht“, erläuterte Wehrführer Rainer Koch das weitere Prozedere.

Neben den Löschzügen Herbern, Ascheberg und Davensberg waren auch der Rettungsdienst sowie die Polizei vor Ort. Zur Brandursache konnten Mittwochnacht noch keine Angaben gemacht werden. Ein Brand, der erheblichen Sachschaden angerichtet hatte. Ersten groben Schätzungen zur Folge im sechsstelligen Bereich.

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Nach dem Brand auf Hof Billermann

Bei einem Großbrand auf Hof Billermann sind circa 200 Schweine den Flammen zum Opfer gefallen. Auch am Tag nach dem Feuer lag noch Qualm in der Luft.
13.09.2012
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Die Scheune ist dem Brand zum Opfer gefallen. © Foto: Tina Nitsche
Die Überreste der Strohscheune auf dem Hof Billermann. © Foto: Tina Nitsche
Die Strohballen wurden aufs angrenzende Feld ausgelagert und abgelöscht, die dichte Qualmwolke über dem verbrannten Stroh jedoch wird wohl noch ein paar Tage zu sehen sein.© Foto: Tina Nitsche
Der Anblick am Tag danach: Was übrig geblieben ist, ist eine Bauruine. © Foto: Tina Nitsche
Auch die Futtersilos fielen dem Brand zum Opfer. © Foto: Tina Nitsche
Die Überreste vom Feuer. © Foto: Tina Nitsche
Was bleibt sind Schutt und Asche, die Scheune steht nur noch teilweise, das Dach stürzte ein. Foto: Tina Nitsche© Foto: Tina Nitsche
Die Brandstelle ist komplett abgesperrt, Freitag kommen die Gutachter, um die Brandursache abzuklären. © Foto: Tina Nitsche
Die qualmenden Strohreste zeugen noch von dem Großbrand in der Nacht auf dem Hof Billermann. © Foto: Tina Nitsche
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