Das Relief der Familie Stratmann kommt am neuen Standort des Heimatvereins im Jochen-Klepper-Haus besonders gut zur Geltung. © Claudia Hurek
Aktivitäten des Heimatverein

Heimatverein Herbern sieht Licht am Ende des Corona-Tunnels

Keine gemeinsamen Treffen, keinerlei Veranstaltungen, keine Jahreshauptversammlung – vieles kann aufgrund der Corona-Lage, die uns mehr oder weniger fest im Griff hat, nicht stattfinden.

Dennoch sind viele Vereine hinter den Kulissen nicht untätig. So auch der Heimatverein Herbern. Die einzelnen Teams des Vereins haben trotz Corona alle Hände voll zu tun. In seinem Pfingstgruß an die Mitglieder listete der Vorsitzende Egon Zimmermann einmal auf, welche Aktivitäten bislang stattgefunden haben.

„Endlich sehen wir Licht am Ende des Tunnels“, so Zimmermann. „Leider konnte alles, was wir mit Publikumsbeteiligung geplant hatten, nicht stattfinden.“ Nichtsdestotrotz gibt es einige schöne Neuigkeiten zu vermelden.

Trotz Corona einiges geschafft, wie den Bouleplatz

Der Bouleplatz konnte inzwischen fertiggestellt werden. Eine Holzkiste für Split und Werkzeug zur Pflege des Platzes hat die Siedlergemeinschaft Benedikt gespendet. Ein Schaukasten mit den Spielregeln sowie Holzbänke sind bereits in Auftrag gegeben. Das jüdische Denkmal an der Südstraße erhält ebenfalls eine neue Bank, die zum Verweilen einlädt; die bisherige ist in einem schlechten Zustand.

Reinhard Hartwig, Heiner Lamkowsky, Kim Ecken und Gerd Popp freuen sich, dass sie im neuen Heimatgarten am Malteserstift ranklotzen können.
Reinhard Hartwig (v. l.), Heiner Lamkowsky, Kim Ecken und Gerd Popp freuen sich, dass sie im neuen Heimatgarten am Malteserstift ranklotzen können. © Claudia Hurek (A) © Claudia Hurek (A)

Das Gartenteam des Heimatvereins freut sich, endlich wieder Harke und Schaufel schwingen zu können. Im Garten des Malteserstiftes entsteht momentan ein neuer „Heimatgarten“. Als i-Tüpfelchen erhielt der Heimatverein einen beantragten Förderbetrag in Höhe von 2.500 Euro von der Gemeinde. „Mit diesem Zuschuss können wir unter anderem den Garten so gestalten, dass auch die Bewohner des Malteserstiftes einen vernünftigen Zugang zu diesem bekommen und das emsige Treiben nicht nur vom Fenster aus beobachten müssen“, sagt der Vorsitzende.

„Unsere Bewohner sind wirklich so angetan von den Dingen, die hier gerade passieren“, so Hausleiterin Nicole Fischer. „Viele sind schon sehr gespannt, wenn alles bald wächst und gedeiht.“

Blick auf das Relief der Familie Stratmann.
Blick auf das Relief der Familie Stratmann. © Claudia Hurek © Claudia Hurek

Am Jochen-Klepper-Haus, in dem der Heimatverein ein neues Zuhause gefunden hat, prangt seit kurzem an der Stirnseite des Gebäudes ein großes Schieferrelief, das die Familie G. Stratmann gespendet hat. Das sehr aufwendig gestaltete Relief zeigt neben den Geschäftsräumen der Familie Stratmann auch die Kirche St. Benedikt.

Gemeinsam mit Margret und Hans-Ludwig Tyburzy kümmert sich Josef Bernsmann um die Rad- und Fußwege rund um Herbern. Das Ehepaar Tyburzy kontrolliert Schilder, fährt alle Wege ab und zeichnet diese digital auf. Mit der App Komoot können so auch Ortsfremde mit Leichtigkeit den richtigen Weg finden.

„Ich freue mich sehr, dass unsere Mitglieder so engagiert sind und möchte auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Teams richten, die sich ehrenamtlich so für unseren Verein einsetzen“, sagt Egon Zimmermann.

Über die Autorin
Redaktion Werne
Seit fast 30 Jahren ist Herbern nun unser Zuhause und seit gut vier Jahren darf ich über meinen zweiten Herzensort berichten. Ich habe einen großartigen Job als freie Mitarbeiterin, der den eigenen Horizont um ein Vielfaches erweitert.
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Claudia Hurek