"Herbern Parat" und "Pro Ascheberg" kooperieren

Werbegemeinschaften

Die Werbegemeinschaften "Herbern Parat" und "Pro Ascheberg" werden in Zukunft näher zusammenarbeiten. Durch gemeinsame Aktionen soll eine breitere Basis für beide geschaffen werden. Nach einer internen Kennenlern-Aktion steht das erste größere Projekt "Heimat shoppen" auch schon in Aussicht.

HERBERN/ASCHEBERG

, 16.08.2017, 15:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir wollen in Zukunft mit einer Stimme sprechen“, sagt Günter Schwalbe von der gleichnamigen Buchhandlung aus Ascheberg, und Elke Eckmann, Geschäftsführerin der Möbelwerkstatt Hönekop aus Herbern, ergänzt: „Im Team geht vieles einfacher und besser.“

Doch nach langen Jahren des Einzelkämpfertums stellte sich die Frage: Wie kann man sich am besten näher kennenlernen und die Basis für mehr Zusammenhalt schaffen? Durch eine gemeinsame, lockere Aktion. Die starteten die beiden Organisationen bereits vor einigen Wochen mit einem Ausflug. Sie besuchten zusammen die Firma Kemna Druck in Kamen. Einige Familienmitglieder des Betriebes wohnen in Herbern. Es war eine informative und interessante Abendveranstaltung, die den Wunsch nach weiteren Gemeinschaftsaktionen gestärkt hat.

Eickmann: "Gemeinsam das Beste für die Gesamtgemeinde"

Die nächste konkrete Aktion steht bereits im September an. Gemeinsam wollen beide Gemeinschaften, die jeweils rund 100 Mitglieder zählen, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) ins Leben gerufene Aktion „Heimat shoppen“ mit Leben füllen. „Die IHK-Aktion soll am 8. und 9. September stattfinden, wir würden uns aber eher auf den Samstag, 9., konzentrieren“, sagt Günter Schwalbe auf RN-Anfrage.

Elke Eckmann verspricht sich durch die intensivere Zusammenarbeit unter anderem „eine bessere Abstimmung bei geplanten Aktivitäten“. Bisher habe jede Werbegemeinschaft ortsteilgebunden gearbeitet. Nun würde es Zeit, „über den Tellerrand hinauszuschauen um gemeinsam das Beste für die Gesamtgemeinde zur erreichen“.

Günter Schwalbe führt noch einen weiteren Punkt an: „Die politische Durchschlagskraft ist natürlich größer, wenn zwei Organisationen mit einer Zunge reden.“

 

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