Herberner Autocross fällt erneut aus

MSC Herbern

Es ist eine schlechte Nachricht für alle heimischen Motorsportfreunde: Der MSC Herbern muss das zweite Jahr in Serie auf die Austragung seiner beliebten Autocross-Veranstaltung verzichten.

Herbern

, 05.02.2018, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Autocross des MSC Herbern fällt auch 2018 aus.

Der Autocross des MSC Herbern fällt auch 2018 aus. © MSC Herbern

Im vergangenen Jahr machte das schlechte Wetter den Veranstaltern kurzfristig einen Strich durch die Rechnung. In diesem Jahr kommt das Aus für die ursprünglich am 19. und 20. August geplante Veranstaltung früher. Der Grund: Der MSC hat keine geeignete Fläche in der Bauernschaft Arup zwischen Herbern und Ascheberg gefunden.

Das bestätigte Dirk Schoppmann, Pressewart des MSC, am Montag auf Nachfrage. „Wir haben keine zusammenhängenden Felder zur Verfügung, die genug Platz für Rennstrecke, Fahrerlager und Besucherparkplatz bieten“, erklärt Schoppmann.

Zum zweiten Mal in Folge müssen die Cross-Fans auf spektakuläre Manöver in Herbern verzichten.

Zum zweiten Mal in Folge müssen die Cross-Fans auf spektakuläre Manöver in Herbern verzichten. © Tina Nitsche (Archiv)

Der Grund dafür liegt in der Landwirtschaft. Ein Teil der ansässigen Bauern hat im Vergleich zum Vorjahr einen Getreidewechsel vorgenommen, die Ernte verschiebt sich deshalb zum Teil nach hinten. „Wir brauchen aber freie Felder“, sagt Schoppmann.

„Das tut finanziell richtig weh“

Zwei Jahre ohne Autocross – keine einfache Situation für den MSC. „Das tut finanziell richtig weh“, so Schoppmann. Zwar versuche man, einen Teil der fehlenden Einnahmen durch andere Angebote wie etwa Kart-Veranstaltungen zu kompensieren, „doch auch dabei sind wir natürlich ans Wetter gebunden“, so Schoppmann.

Ein weiterer Publikumsmagnet und wirtschaftlicher Faktor war in den vergangenen beiden Jahren die Mallorca-Party, die im Rahmen des Autocross‘ auf dem Renngelände stattfand. „Ob wir die Party mit dem Eventveranstalter unabhängig vom Autocross an einem anderen Ort durchführen, ist noch nicht geklärt“, so Schoppmann weiter.