Herberner Heimathaus: Das bietet die Ausstellung

Mit Fotostrecke

Das Team des Heimatvereins Herbern hat in den vergangenen Monaten fleißig Relikte aus vergangenen Zeiten zusammengetragen. Es geht gewissermaßen um eine saubere Sache - denn "Waschen-Baden-Putzen" heißt die Ausstellung, die im Museum Heimathaus eröffnet hat. Wir haben Bilder von der Eröffnung mitgebracht.

HERBERN

, 24.04.2017, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.

„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.

Ein Stück „Lido“ Seife, das gute alte "4711 Echt Kölnisch Wasser", die "Miele-Bombe, also ein alter Staubsauger, bis hin zur großen Zinkbadewanne - bei der Ausstellung "Waschen-Baden-Putzen" im Herberner Heimathaus können die Besucher Hygieneartikel aus verschiedenen Jahrzehnten begutachten.

Auch Aufrufe in der Presse hatten dafür gesorgt, dass Museumsleiterin Liane Schmitz und Mitglieder des Heimatvereines eine große Auswahl an Objekten rund ums Waschen, Baden und Putzen als Leihgabe für die Ausstellung erhalten haben. 

Erklärung und der Verwendungszweck jedes einzelnen Gegenstandes wird auf Infoblättern ausführlich erläutert und die Mitglieder des Heimatvereins stehen für Fragen zur Verfügung. „Wir haben alle so einiges dazu gelernt,“ sagt Mitglied Edith Budde.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So war die Ausstellungseröffnung im Herberner Heimathaus

Saubere Sachen. Vom „Waschen-Baden-Putzen“ in alter Zeit lautet die Ausstellung, die bis zum 22. Oktober im Museum Heimathaus Herbern in der Altenhammstraße zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei und haben Bilder mitgebracht.
24.04.2017
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„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.© Foto: Claudia Hurek
„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.© Foto: Claudia Hurek
„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.© Foto: Claudia Hurek
„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.© Foto: Claudia Hurek
„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.© Foto: Claudia Hurek
„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.© Foto: Claudia Hurek
„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.© Foto: Claudia Hurek
„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.© Foto: Claudia Hurek
„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.© Foto: Claudia Hurek
„Waschen-Baden-Putzen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 22.Oktober im Museum Heimathaus in Herbern zu sehen ist. Wir waren bei der Ausstellungseröffnung dabei.© Foto: Claudia Hurek
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Anekdote um eine Haarschneidemaschine

Im Obergeschoss des Hauses ist eine alte Haarschneidemaschine von Frisör Clemens Wessel ausgestellt. Hierzu wusste Mitglied Egon Zimmermann eine nette Anekdote zu berichten. „Nach dem Zweiten Weltkrieg hielten sich belgische Soldaten in Herbern auf. Ein belgischer Soldat kam als Kunde in den Friseursalon Wessel, er fand Gefallen an der Haarschneidemaschine und konfiszierte sie“, erzählt er.

Als Clemens Wessel, der während des Krieges einige Jahre als Sanitäter in Holland stationiert war, aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte, fragte er sich mit seinen flämischen Sprachkenntnisse bis zu jenem Soldaten durch, der die Maschine mitgenommen hatte.

Unverbindlich seien die beiden ins Gespräch gekommen, erzählt Zimmermann. „Wessel lud den Soldaten zum Abendessen ein und freundete sich etwas mit ihm an.“ Als die Belgier dann eines Tages von den Engländern abgelöst worden seien, sei der Soldat bei Wessels erschienen und habe  mit einem schuldbewussten Lächeln die Haarschneidemaschine zurückgegeben.“

Öffnungszeiten der Ausstellung :
Samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr
sowie auf Anfrage unter (02599) 17 15 oder 75 98 87.
Die Ausstellung ist bis zum 22. Oktober zu sehen.
Eintritt frei.