Herberner Laienspieler begeistern mit Doppelbühne

Chaotischer Junggesellenabschied

Es sollte ein ruhiger Abend für Frank werden, schließlich war es der Vorabend zu seiner Hochzeit. Am Ende läuft eine Überraschungsparty allerdings vollkommen aus dem Ruder. Das neue Theaterstück "Wat was blaus los düsse Nacht" der Laienspielschar Herbern sorgte für jede Menge Lacher bei der Premiere.

HERBERN

von Louisa Neupert, Bettina Nitsche

, 27.12.2015, 14:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das angehende Brautpaar hervorragend gespielt von Christoph Freise und Veronika Rupke.

Das angehende Brautpaar hervorragend gespielt von Christoph Freise und Veronika Rupke.

Was an dem spontanen Junggesellenabschied passiert, konnten weder Frank (Christoph Freise) noch sein bester Freund und Trauzeuge Mike (Dirk Storksberger) wissen. Denn während Frank das Chaos in der Wohnung seiner zukünftigen Schwiegermutter mit Schrecken begutachtet, findet er seinen besten Freund im Wohnzimmerschrank.

Doch das Schlimmste für den Bräutigam: In seinem Bett wacht auf einmal eine andere Frau namens Ines (Beate Silkenbömer) auf. Und genau diesen Namen hat Frank auch noch auf seinem Rücken tätowiert. Als seine Verlobte Sabine auftaucht, scheint alles verloren. 

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So war die Premiere der Laienspielschar

Es sollte ein ruhiger Abend so kurz vor der Hochzeit werden - und dann lief alles aus dem Ruder. So beginnt das neue Theaterstück „Wat war blaus los düsse Nacht" der Laienspielschar Herbern. Schon jetzt sind alle Inszenierungen ausverkauft. Wir waren bei der Premiere am zweiten Weihnachtstag dabei.
27.12.2015
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Excellent: Marion Kraß in der Rolle der putzfanatischen Schwiegermutter Gisela.© Foto: Tina Nitsche
Beim Anlegen der Fliege ist Heiner seinem zukünftien Schwiegersohn Frank gerne behiilflich.© Foto: Tina Nitsche
Christoph Freise brilliert in der Rolle des Bräutigams Frank (r.), der sich vom zukünftigen Schwiegervater Heiner (ausdrucksstark Andrea Nienhaus) einige Ratschläge anhört.© Foto: Tina Nitsche
Brillant Marion Kraß als Schwiegermutter Gisela mit erklärtem Putzfimmel.© Tina Nitsche
Das angehende Brautpaar hervorragend gespielt von Christoph Freise und Veronika Rupke.© Tina Nitsche
Die Laeinspielschar feierte Premier mit ihrem plattdeutschen Theaterstück "Wat was blaus los düsse Nacht?".© Tina Nitsche
Die Laeinspielschar feierte Premier mit ihrem plattdeutschen Theaterstück "Wat was blaus los düsse Nacht?" .© Tina Nitsche
Die Laeinspielschar feierte Premier mit ihrem plattdeutschen Theaterstück "Wat was blaus los düsse Nacht?" .© Tina Nitsche
Glückliches Brautpaar Frank und Sabine!© Tina Nitsche
So ein Junggesellenabschied hat es in sich.© Tina Nitsche
Nach einer durchzechten Nacht ist nichts mehr wie sonst.© Tina Nitsche
Die Laeinspielschar feierte Premier mit ihrem plattdeutschen Theaterstück "Wat was blaus los düsse Nacht?".© Tina Nitsche
Nach einem Junggesellenabschied, kann es auch schon mal passieren, dass der beste Freund des Bräutigams, Mike (hervorragend Dirk Storksberger) morgens im Schrank aufwacht.© Tina Nitsche
Die Laeinspielschar feierte Premier mit ihrem plattdeutschen Theaterstück "Wat was blaus los düsse Nacht?".© Tina Nitsche
Leidend nach einer durchzechten Nacht.© Tina Nitsche
Jetzt aber aufräumen: Brillant Christoph Feise als Bräutigam Frank.© Tina Nitsche
Die Laeinspielschar feierte Premier mit ihrem plattdeutschen Theaterstück "Wat was blaus los düsse Nacht?".© Tina Nitsche
Die Laeinspielschar feierte Premier mit ihrem plattdeutschen Theaterstück "Wat was blaus los düsse Nacht?".© Tina Nitsche
Die Laeinspielschar feierte Premier mit ihrem plattdeutschen Theaterstück "Wat was blaus los düsse Nacht?".© Tina Nitsche
Beate Silkenböhmer gab ein gelungenes Debüt als Unterhaltungskünstlerin Ines beim Plattdeutschen Stück der Laienspielschar.© Tina Nitsche
Beate Silkenböhmer gab ein gelungenes Debüt als Unterhaltungskünstlerin Ines beim Plattdeutschen Stück der Laienspielschar.© Tina Nitsche
Mama Gisela (Marion Kraß) spart nicht an Ratschlägen für ihre Tochter Sabine (Veronika Rupke).© Tina Nitsche
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Bei dem Stück hat die Herberner Laienspielschar die Bühne in zwei Teile geteilt - in das Wohnzimmer und das Schlafzimmer. So konnten die Zuschauer die parallelen Handlungen besonders gut verfolgen. Außerdem hat das Publikum beispielsweise Ines früher gesehen als Frank und Mike, schließlich waren diese beiden in anderen Zimmern. 

Die Thematik erinnert etwas an die US-amerikanische Filmkomödie Hangover, bei der ebenfalls ein Junggesellenabschied völlig aus dem Ruder läuft. In den ganzen fünf Akten kam das Publikum bei der Premiere am 2. Weihnachtstag in der Herberner Schulaula nicht mehr aus dem Lachen heraus.

Alle weiteren Vorstellungen der Inszenierung sind bereits ausverkauft.

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