Kegeln in Ascheberg: Bei den Dorfmeisterschaften wird keine ruhige Kugel geschoben

Kegelturnier

Die Kegeldorfmeisterschaften in Ascheberg stehen wieder vor der Tür. Ende Februar kegeln mehrere Clubs um den begehrten Pokal. 31 Teams haben sich bisher angemeldet.

Ascheberg

, 10.01.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
An der Kegeldorfmeisterschaft in Ascheberg können bis zu 48 Teams teilnehmen.

An der Kegeldorfmeisterschaft in Ascheberg können bis zu 48 Teams teilnehmen. © Swen Pförtner/dpa

Seit über vierzig Jahren findet die jährliche Kegeldorfmeisterschaft in Ascheberg statt. Der Info-Abend in der Gaststätte Frenking am Samstag, 5. Januar, für die diesjährige Ausgabe nutzten bereits 28 Teams, um sich für das Turnier anzumelden.

Mittlerweile ist die Zahl der Anmeldungen auf 31 gestiegen – davon sind 25 Herrenclubs und 6 Damenclubs. „Wir hätten Kapazitäten für insgesamt 48 Clubs, gehen aber davon aus, dass es wie letztes Jahr knapp 40 werden“, berichtete Norbert Rüschenschmidt auf Anfrage der Redaktion.

Vorjahres-Sieger richten das Turnier aus

Gemeinsam mit seinem Team „Özzelbrözzel“ richtet er die diesjährige Meisterschaft aus. Denn so legen es die Regeln fest: Der Gewinner eines Turniers richtet die Kegeldorfmeisterschaften im darauffolgenden Jahr aus. „Unsere Aufgabe ist vor allem die Organisation des Turnieres“, so Rüschenschmidt.

Dazu gehört die Erstellung der Spielpläne, die Beschaffung der Pokale und Urkunden, sowie die Auswertung des Turniers. Gerade die letzte Aufgabe wird am Ende sicher einige Zeit in Anspruch nehmen. Denn bei der Zahl an Clubs und Keglern kommen einige Würfe zusammen.

Nur die besten fünf jeder Mannschaft werden gewertet

Auch wenn in den Statuten für das Turnier eine Veränderung bekannt gegeben wurde: Die Mannschaften bestehen nach wie vor aus maximal acht Keglern. Bisher wurden jedoch immer die besten sechs bewertet. In diesem Jahr werden nur noch die besten fünf der jeweiligen Mannschaften in die Bewertung mit einbezogen.

„Wir möchten damit auch Clubs, die keine sechs aktiven Mitglieder haben, die Möglichkeit geben, an den Meisterschaften teilzunehmen“, erklärt Rüschenschmidt die Entscheidung. Gekegelt wird dann auf insgesamt vier Bahnen. Jeweils 27 Wurf hat ein Spieler einer Mannschaft pro Bahn zur Verfügung, um sein Können unter Beweis zu stellen.

Die beiden schlechtesten Würfe werden gestrichen, sodass am Ende pro Kegler 100 Wurf mit in die Bewertung einfließen. Gespielt wird „in die Vollen“, was bedeutet, dass bei jedem Wurf ein möglichst hohe Zahl an Kegeln getroffen werden muss.

Gekegelt wird an drei Wochenenden

Für die Meisterschaften stehen insgesamt drei Wochenenden (9./10., 16./17., 23./24.) im Februar zur Verfügung. Der letzte Sonntag, 24. Februar, ist dabei jedoch nur als Ausweichtermin gedacht. Ansonsten wird an den jeweiligen Wochenend-Terminen ab 10 Uhr gekegelt.

Die Gaststätten Surmann‘s Hof und Frenking stellen die Bahnen. Bis zum 17. Januar nimmt Rüschenschmidt weitere Anmeldungen unter Tel. (0172) 5693511 oder per E-Mail an norbert.rueschenschmidt@gmx.de entgegen. Anmelden können sich selbstverständlich auch Clubs aus Herbern. Alle Teams müssen eine Gebühr von 35 Euro entrichten. Die Siegerehrung findet im Rahmen der Kolping-Après-Ski-Party am 23. März, 20 Uhr, bei der Familie Frenking statt.