Rückblick ins Jahr 2019: Goldgelbe Reibekuchen gab es von den Horner Schützen beim Weihnachtsbasar in Herbern. © (A) Marion Schnier
Weihnachtsbasar in Herbern

Holzdeko, Wurstebrot und Glühwein: 45. Weihnachtsbasar in Herbern findet statt

Im Winter 2020 ging veranstaltungstechnisch nichts, so machte die Pandemie auch dem Weihnachtsbasar einen Strich durch die Rechnung. Der diesjährige Weihnachtsbasar in Herbern aber findet statt.

Vergangenes Jahr musste er wegen der Pandemie ausfallen, in diesem Jahr findet er statt: der 45. Weihnachtsbasar der Herberner Vereine und Gruppen. Das haben die Teilnehmenden zu Beginn der Woche bei ihrer zweiten Versammlung binnen eines Monats entschieden. Denn Anfang Oktober war die Entscheidung, ob Weihnachtsbasar ja oder nein, in einem Patt geendet und das mögliche OK für den Weihnachtsbasar vertagt worden.

Das ist nun aber zu Beginn der Woche gefallen, wie Hans Krass, Vorstandsvorsitzender des DRK Herbern, mitteilte. Neben Bastian Meyer, Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Ascheberg, der über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Coronavorschriften aufklärte, seien auch viele Interessierte und Mitwirkende zur Sitzung im Jochen-Klepper-Haus erschienen.

Kaffee, Kuchen, Erbsensuppe, Wurste- und Leberbrot

Am 1. Adventssonntag (28. November) bieten rund 20 Gruppen und Vereine verschiedenste Angebote auf dem St.-Benediktus-Kirchplatz und im Pfarrheim an. Die Yogagruppe der KfD bietet Erbsensuppe im Obergeschoss des Pfarrheimes an, darüber hinaus gibt es im Pfarrheim Kaffee und Kuchen. Außerdem gibt es auf dem Basar Glühwein, Wurste- und Leberbrot. Das DRK bietet unter anderem Kalender und Holzarbeiten an. Der Imkerverein verkauft Imkerprodukte. Außerdem wird es ein Kinderkarussell geben.

Für Musik sorgen der Spielmannszug und die FSC-Showtechnik, die auf dem Kirchplatz den ganzen Tag über Hintergrundmusik spielt. Los geht es am 28. November nach der letzten Messe, dem Familiengottesdienst, der um 10.30 Uhr in St. Benedikt beginnt. Das Ende des Weihnachtsbasars ist um 18 Uhr. Der Aufbau der Stände und Buden beginnt schon am Samstag (27. November). Am Sonntagabend und am Montag sollen die Stände und Buden dann wieder abgebaut werden.

Neben dem Kirchplatz findet der Basar auch auf dem oberen Teil der Bergstraße statt, der dafür abgesperrt wird. Zutritt zum Basar haben alle Personen die nachweislich getestet, genesen oder geimpft sind. Schilder weisen die Besucher auf diese Regeln hin. Wer ins Pfarrheim möchte, der wird noch einmal separat am Eingang auf die Einhaltung der 3G-Regel überprüft. Insgesamt rechnet Krass mit rund 800 Besuchern, wobei sich schätzungsweise maximal 400 gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten werden, so der DRK-Vorstandsvorsitzende.

Dass der Weihnachtsbasar – so die Pandemielage es will – nun stattfinden kann, freut Hans Krass sehr. „Ich bin erstmal selber mit der Meinung eingestiegen: Lasst es uns erst nochmal aufschieben auf das nächste Jahr. Aber hier kann man noch von einem gesunden Umfeld sprechen. Wir haben jetzt eine ganz andere Impfsituation. Da liest man in der Zeitung, die Sim-Jü kann mit Tausenden Besuchern stattfinden, Borussia spielt mit Tausenden Zuschauern. Dann fragen viele auch: Warum können wir den Weihnachtsbasar nicht machen? Da ist auch was dran.“ Alle Helfer und Teilnehmer des Basars erfüllen laut Krass die 2G-Regel, sind also nachweislich geimpft oder genesen.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller

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