Hunde in Ascheberg

Hundesteuer: Fast 60 Prozent Minus hat Gemeinde im ersten Halbjahr 2021 gemacht

Die Gemeinde Ascheberg hat erst vergangene Woche ihre Hundesteuersatzung überarbeitet. In dem Bereich hatte die Gemeinde in den vergangenen Jahren Verluste zu verbuchen.
Die Gemeinde Ascheberg hat in den vergangenen Jahren deutlich an Hundesteuereinnahmen verloren. © Victor Grabarczyk/Unsplash

Die Gemeinde Ascheberg hat im ersten Halbjahr 2021 58,3 Prozent Minus gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 gemacht. Das geht aus den neuesten Daten des statistischen Landesbetriebes IT NRW hervor. 17.557 Euro hat die Gemeinde von Januar bis Ende Juni 2021 eingenommen, 2020 waren es in diesem Zeitraum noch 42.152 Euro gewesen. Das entspricht einem Minus von 24.595 Euro.

Erstmals Hundesteuer auch für gefährliche Hunde in Ascheberg

Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 liegt der Verlust bei 23.964 Euro, was einem Minus gegenüber 2021 von 57,7 Prozent ausmacht. Damit ist Ascheberg die einzige Kommune, die in diesen beiden Vergleichszeiträumen ein Minus zu verbuchen hat. Der Kreis Coesfeld insgesamt hat von 2020 auf 2021 ein Plus von 0,9 Prozent zu verbuchen. Das größte Plus gegenüber 2020 verzeichnet Havixbeck mit plus 14,1 Prozent, gefolgt von Nottuln mit plus 10,3 Prozent.

Der Rat der Gemeinde Ascheberg hatte in seiner jüngsten Sitzung vergangene Woche erst eine neue Hundesteuersatzung verabschiedet, die zum 1. Januar 2022 in Kraft tritt. Darin sind zum ersten Mal auch explizit gefährliche Hunde aufgelistet, für die ein höherer Steuersatz fällig wird. So muss ein Halter eines Rottweilers ab dann 392 Euro jährlich zahlen, bei einem weiteren gefährlichen Hund steigt die Steuer auf 490 Euro. Nicht-gefährliche Hunde werden mit 56 Euro (aktuell 55,20 Euro) besteuert.